ABDA-PrĂ€sidentin: Politik muss UnterstĂŒtzung aus Protestmonat in die Tat umsetzen
06.12.2023 - 13:17:05Mit Blick auf die kommenden Wochen und Monate kĂŒndigte die ABDA-PrĂ€sidentin an, dass die Apothekerschaft ihr Engagement fĂŒr eine zukunftsfeste Arzneimittelversorgung mit zahlreichen politischen GesprĂ€chen im Bundestag, mit der Bundesregierung, auf LĂ€nderebene und in den Wahlkreisen der Abgeordneten fortsetzen werde. Dabei werden nicht nur die zehn grundlegenden Forderungen der Apothekenteams von EntbĂŒrokratisierung ĂŒber Honorarerhöhung bis zu intensivierter interprofessioneller Zusammenarbeit vehement vertreten, sondern auch die "Scheinapotheken"-PlĂ€ne des Bundesgesundheitsministeriums werden klar und deutlich als Gefahr fĂŒr die patientennahe sichere Arzneimittelversorgung zurĂŒckgewiesen.
Overwiening erklĂ€rte dazu: "Wir sind auf dem absolut richtigen Kurs. Es ist fĂŒr die zu versorgenden Menschen ganz besonders wichtig, dass wir fĂŒr den Erhalt und die StĂ€rkung der Apotheken vor Ort kĂ€mpfen. Wir kĂ€mpfen auch fĂŒr unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - wie auch fĂŒr unseren apothekerlichen Nachwuchs. Dazu mĂŒssen wir den politischen RĂŒckenwind des Protestmonats in den kommenden Wochen und Monaten nutzen. Von besonderer Bedeutung werden dabei intensive EinzelgesprĂ€che mit Politikerinnen und Politikern sein. Ăber das Wahlkreisbotschafter-Netzwerk werden wir auch mit möglichst vielen Politikerinnen und Politiker in den Wahlkreisen persönliche GesprĂ€che fĂŒhren.". DarĂŒber hinaus werden in den Apotheken im Jahr 2024 das E-Rezept und die Pharmazeutischen Dienstleistungen sowohl groĂe Herausforderungen als auch groĂe Chancen sein, so Overwiening.
Mit diesem Fazit aus 2023 und Ausblick fĂŒr 2024 holte sich die ABDA-PrĂ€sidentin die ĂŒberwĂ€ltigende UnterstĂŒtzung der Delegierten der 34 Kammern und VerbĂ€nde ab. Im November hatten die meisten der knapp 18.000 Apotheken mindestens einen Tag komplett geschlossen, wĂ€hrend rund 20.000 Teilnehmende auf Kundgebungen in Hannover, Dortmund, Stuttgart und Dresden sowie auch in Schwerin und Erfurt lautstark ihren Unmut ĂŒber die aktuelle Gesundheitspolitik der Bundesregierung ausdrĂŒckten.
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