Historischer Tag fĂŒr die FeuerwehrverbĂ€nde in Europa / Treffen in Paris ebnet den Weg fĂŒr gemeinsame Vertretung bei EuropĂ€ischer Union
12.04.2024 - 13:19:02An der zweitĂ€gigen Veranstaltung nahmen Verbandsvertreter aus Belgien, Bulgarien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, Kroatien, Luxemburg, den Niederlanden, Ăsterreich, Portugal, RumĂ€nien, Schweden, Slowenien, Spanien, der Tschechischen Republik, Ungarn und Zypern teil. Initiative und Organisation der Veranstaltung lag beim Deutschen Feuerwehrverband und dem französischen Pendant, der "FĂ©dĂ©ration Nationale des Sapeurs-Pompiers de France" (FNSPF).
"Die BrandbekĂ€mpfung und der Katastrophenschutz in der EuropĂ€ischen Union sind ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitspolitik der EU. Bei ihrem Treffen in Paris bekrĂ€ftigen die reprĂ€sentativen Organisationen der Feuerwehren der EU-Mitgliedstaaten ihr auĂergewöhnliches Engagement und ihre Entschlossenheit, den Katastrophenschutz zu stĂ€rken", heiĂt es in dem von allen teilnehmenden VerbandsprĂ€sidenten unterschriebenen Abschlussdokument. DFV-PrĂ€sident Banse hatte in Paris eindringlich den Hintergrund deutlich gemacht: "Klimawandel und Kriege stellen eine nie dagewesene Bedrohung fĂŒr die Gesellschaft dar. VegetationsbrĂ€nde und Ăberschwemmungen als flĂ€chendeckende Einsatzlagen, gewalttĂ€tige Konflikte, in denen EinsatzkrĂ€fte zu Opfern werden: Die Feuerwehren mĂŒssen sich diesen Herausforderungen stellen. Die EinsĂ€tze machen nicht vor Landesgrenzen Halt."
Um die Feuerwehren als integralen und unverzichtbaren Bestandteil der Sicherheitsarchitektur im nationalen und europaweiten Kontext in der EuropĂ€ischen Union adĂ€quat zu vertreten, soll das nĂ€chste Treffen im Oktober in BrĂŒssel die Etablierung eines fest besetzten BĂŒros im Herzen der EU konkretisieren. Der Deutsche Feuerwehrverband verfĂŒgt seit 2008 als bislang einziger nationaler Verband ĂŒber eine Vertretung bei der EuropĂ€ischen Union. Das veranstaltungsbezogen besetzte BĂŒro ist im Haus der Hessischen Landesvertretung untergebracht.
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