Berlins, Regierender

Berlins Regierender kritisiert PrioritÀtensetzung der Ampel

20.03.2024 - 07:19:58

Berlins Regierender BĂŒrgermeister Kai Wegner (CDU) kritisiert die politische PrioritĂ€tensetzung der Ampel-Regierung im Bund.

"Ich glaube, ĂŒber so manche PrioritĂ€t der Ampel-Regierung fassen sich die Leute schlicht und ergreifend an den Kopf", sagte er dem "Tagesspiegel". Er habe manchmal den Eindruck, dass man zum Beispiel im Deutschen Bundestag ĂŒber Themen rede, bei denen viele Menschen sagten: "Ist das jetzt wirklich das grĂ¶ĂŸte Problem?" Wegner nannte als Beispiel die Cannabisfreigabe. "Da wurde ein bĂŒrokratisches Konstrukt geschaffen, das schwer oder gar nicht umsetzbar ist", sagte er.

Und das in einer Zeit, in der ĂŒber Krieg gesprochen werde und man einen Wirtschaftsabschwung erlebe. Wegner plĂ€dierte mit Blick auf die angespannte Haushaltslage im Bund und im Land erneut fĂŒr eine Reform der Schuldenbremse. "Bei all den notwendigen Zukunftsinvestitionen wird die nĂ€chste Bundesregierung Probleme haben, ĂŒberhaupt noch einen funktionierenden Haushalt aufzustellen - ganz egal, wer sie dann stellen wird", sagte er. FĂŒr "Zukunftsinvestitionen" in den Schienenverkehr etwa mĂŒsse man die Schuldenbremse reformieren. Mit Blick auf die Frage, wer 2025 Kanzlerkandidat der Union werden solle, sagte Wegner: "SelbstverstĂ€ndlich ist Friedrich Merz in der Favoritenrolle." Im Verfahren um die Entscheidung wĂŒrden die MinisterprĂ€sidenten und Landesvorsitzenden sicherlich "ein gewichtiges Wort" haben.

@ dts-nachrichtenagentur.de