Bischof, Hanke

Bischof Hanke will Alternativen zur Kirchensteuer suchen

16.04.2025 - 19:00:48 | dts-nachrichtenagentur.de

Bischof Gregor Maria Hanke aus EichstÀtt macht sich Sorgen um die Kirchensteuer in Deutschland und fordert, alternative Finanzierungsmodelle zu entwickeln.

Katholischer Pfarrer bei einer Messe zwischen Ministranten (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Katholischer Pfarrer bei einer Messe zwischen Ministranten (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Wir können uns auf dem Kissen Kirchensteuer nicht mehr ausruhen", sagte Hanke der "SĂŒddeutschen Zeitung" (Donnerstagausgabe). "Sie wird langfristig nicht mehr das System sein, das unsere Strukturen finanziell trĂ€gt." Die Kirche mĂŒsse sich auf ein Ende der staatlich erhobenen Kirchensteuer in Deutschland vorbereiten und sich nach neuen Quellen umsehen.

"Man kann die Kirchensteuer nicht von heute auf morgen abschaffen", sagte Hanke. Das wĂŒrde seiner EinschĂ€tzung nach umgehend zu Massenentlassungen von Mitarbeitern fĂŒhren. Die Kirche tue auch viel Gutes mit dem Geld. Die Kirche in Deutschland mĂŒsse sich andere LĂ€nder anschauen, in denen es keine staatlich erhobene Kirchensteuer gebe. Als Beispiel nannte Hanke Österreich, aber auch Italien, Frankreich, oder die USA. "Klar ist: Ohne Beitrag der GlĂ€ubigen wird es nicht gehen", sagte er. "Wenn es keine Kirchensteuer mehr gĂ€be und wir auf freiwillige Zahlungen angewiesen wĂ€ren, wĂŒrde der Rechtfertigungsdruck fĂŒr das, was wir tun, noch mehr steigen." In Deutschland zieht der Staat fĂŒr die Kirchen die Kirchensteuer ein, das Kirchensteuer-Aufkommen sinkt aber seit Langem.

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