Fruchtsaftverband, Senkung

Fruchtsaftverband spricht sich fĂŒr Senkung der Mehrwertsteuer auch auf Saft aus

05.01.2024 - 15:54:46 | presseportal.de

Bonn - Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. unterstĂŒtzt die Diskussionen und Forderungen nach einer Mehrwertsteuersenkung von pflanzlichen Lebensmitteln. "Es ist nur konsequent neben Pflanzendrinks auch andere pflanzliche Lebensmittelmittel wie Frucht- und GemĂŒsesaft fĂŒr Verbraucher billiger zu machen, um sie vergleichsweise kostengĂŒnstig von den enormen Preissteigerungen zu entlasten und eine ausgewogene ErnĂ€hrung zu fördern. Deshalb sprechen wir uns fĂŒr eine einheitliche Senkung der Mehrwertsteuer auch auf SĂ€fte aus", so der GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Verbandes, Klaus Heitlinger.

Fruchtsaftverband spricht sich fĂŒr Senkung der Mehrwertsteuer auch auf Saft aus - Foto: presseportal.de
Fruchtsaftverband spricht sich fĂŒr Senkung der Mehrwertsteuer auch auf Saft aus - Foto: presseportal.de

Frucht- und GemĂŒsesĂ€fte werden aktuell genau wie die pflanzenbasierten Milchersatzprodukte als GetrĂ€nk mit 19 Prozent und damit nicht als pflanzliches Lebensmittel mit 7 Prozent versteuert. Frucht- und GemĂŒsesĂ€fte bestehen aber zu 100 Prozent aus FrĂŒchten bzw. GemĂŒse mit der entsprechenden NĂ€hrstoffdichte. Von der Deutschen Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung (DGE) werden sie deshalb nicht als GetrĂ€nke, sondern als pflanzliche Lebensmittel eingestuft. Die Senkung der Mehrwertsteuer von Frucht- und GemĂŒsesĂ€ften auf die der pflanzlichen Lebensmittel wĂ€re nur folgerichtig.

Lebensmittel Saft als Bestandteil einer ausgewogenen ErnÀhrung

Nach Meinung von ErnĂ€hrungsexpertinnen und -experten sollen pflanzliche Lebensmittel die Basis einer ausgewogenen ErnĂ€hrung darstellen. Dazu zĂ€hlen Obst und GemĂŒse sowie deren 100-prozentige SĂ€fte. Sie können zur Deckung des tĂ€glichen NĂ€hrstoffbedarfs beitragen. Der Konsum von Frucht- oder GemĂŒsesaft kann dabei eine Portion Obst oder GemĂŒse am Tag ersetzen, da nach wie vor nicht alle Verbraucherinnen und Verbraucher die empfohlene Menge Obst und GemĂŒse pro Tag erreichen. Laut Nationaler Verzehrsstudie II unterschreiten zum Beispiel sechs von zehn Befragten (59 Prozent), 65 Prozent der MĂ€nner und 54 Prozent der Frauen, die DGE-Empfehlungen fĂŒr den Obstverzehr (Obst inkl. Obsterzeugnisse) von 250 g/Tag. Die Mehrheit der Bevölkerung isst damit zu wenig Obst. Wird in der Berechnung die Aufnahme von Fruchtsaft/Fruchtnektar (ersatzweise fĂŒr eine Portion Obst) hinzugerechnet, liegen immer noch 43 Prozent der Teilnehmenden unter den Empfehlungen.[1]

Zum Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie

Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. in Bonn wurde 1951 gegrĂŒndet. Rund 300 Fruchtsaft-, Fruchtnektar-, GemĂŒsesaft- und GemĂŒsenektarhersteller Deutschlands sind Mitglied. Der Verband vertritt die gemeinsamen Interessen der Branche im In- und Ausland.

[1] Nationale Verzehrsstudie II, abrufbar unter https://www.mri.bund.de/fileadmin/MRI/Institute/EV/NVSII_Abschlussbericht_Teil_2.pdf

Pressekontakt:

Klaus Heitlinger
GeschĂ€ftsfĂŒhrer
Telefon: +49 2 28 9 54 60-0
Mobil: +49 171 7701246
www.fruchtsaft.de

Original-Content von: VdF Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie ĂŒbermittelt durch news aktuell

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