Fruchtsaftverband spricht sich fĂŒr Senkung der Mehrwertsteuer auch auf Saft aus
05.01.2024 - 15:54:46 | presseportal.de
Frucht- und GemĂŒsesĂ€fte werden aktuell genau wie die pflanzenbasierten Milchersatzprodukte als GetrĂ€nk mit 19 Prozent und damit nicht als pflanzliches Lebensmittel mit 7 Prozent versteuert. Frucht- und GemĂŒsesĂ€fte bestehen aber zu 100 Prozent aus FrĂŒchten bzw. GemĂŒse mit der entsprechenden NĂ€hrstoffdichte. Von der Deutschen Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung (DGE) werden sie deshalb nicht als GetrĂ€nke, sondern als pflanzliche Lebensmittel eingestuft. Die Senkung der Mehrwertsteuer von Frucht- und GemĂŒsesĂ€ften auf die der pflanzlichen Lebensmittel wĂ€re nur folgerichtig.
Lebensmittel Saft als Bestandteil einer ausgewogenen ErnÀhrung
Nach Meinung von ErnĂ€hrungsexpertinnen und -experten sollen pflanzliche Lebensmittel die Basis einer ausgewogenen ErnĂ€hrung darstellen. Dazu zĂ€hlen Obst und GemĂŒse sowie deren 100-prozentige SĂ€fte. Sie können zur Deckung des tĂ€glichen NĂ€hrstoffbedarfs beitragen. Der Konsum von Frucht- oder GemĂŒsesaft kann dabei eine Portion Obst oder GemĂŒse am Tag ersetzen, da nach wie vor nicht alle Verbraucherinnen und Verbraucher die empfohlene Menge Obst und GemĂŒse pro Tag erreichen. Laut Nationaler Verzehrsstudie II unterschreiten zum Beispiel sechs von zehn Befragten (59 Prozent), 65 Prozent der MĂ€nner und 54 Prozent der Frauen, die DGE-Empfehlungen fĂŒr den Obstverzehr (Obst inkl. Obsterzeugnisse) von 250 g/Tag. Die Mehrheit der Bevölkerung isst damit zu wenig Obst. Wird in der Berechnung die Aufnahme von Fruchtsaft/Fruchtnektar (ersatzweise fĂŒr eine Portion Obst) hinzugerechnet, liegen immer noch 43 Prozent der Teilnehmenden unter den Empfehlungen.[1]
Zum Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie
Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. in Bonn wurde 1951 gegrĂŒndet. Rund 300 Fruchtsaft-, Fruchtnektar-, GemĂŒsesaft- und GemĂŒsenektarhersteller Deutschlands sind Mitglied. Der Verband vertritt die gemeinsamen Interessen der Branche im In- und Ausland.
[1] Nationale Verzehrsstudie II, abrufbar unter https://www.mri.bund.de/fileadmin/MRI/Institute/EV/NVSII_Abschlussbericht_Teil_2.pdf
Pressekontakt:
Klaus Heitlinger
GeschĂ€ftsfĂŒhrer
Telefon: +49 2 28 9 54 60-0
Mobil: +49 171 7701246
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