Woidke fordert Berlins Zustimmung zu den Schutzzöllen auf Stahl
06.11.2025 - 07:18:26"Unsere Stahlindustrie braucht dringend einen wirksamen Schutz vor unfairen Handelspraktiken." Die EuropĂ€ische Kommission plant, Stahlimporte ĂŒber 16 Millionen Tonnen mit 50 Prozent zu bezollen. Aktuell greift ein geringerer Zollsatz erst bei einer Menge von 34 Millionen Tonnen. Die Zukunft fĂŒr grĂŒnen Stahl sieht Woidke in der Elektrifizierung - und damit im Lichtbogenofen. "Dort wo heute noch Kohle und Gas Produktionsprozesse antreiben, wird es zukĂŒnftig elektrische Energie sein. Bezahl- und planbare Strompreise sind deshalb ein entscheidender Faktor fĂŒr unsere Unternehmen", sagte der Regierungschef. Der geplante Industriestrompreis könne nur eine "BrĂŒckenlösung" sein. "Unsere Energiepolitik muss so aufgestellt sein, dass Regionen mit einem hohen Ausbaustand an gĂŒnstigen und erneuerbaren Energien diese auch an die Unternehmen weitergeben können und wir insgesamt wettbewerbsfĂ€hige Strompreise bekommen."


