ZDK-PrÀsident Joswig: Europa braucht Vision einer nachhaltigen individuellen MobilitÀt / VerbÀnde ZDK und Mobilians (Frankreich) stellen Wahlmemorandum zur Europawahl am 9. Juni vor
09.04.2024 - 10:38:20Mit Blick auf die bevorstehenden Europawahlen am 9. Juni stehe der europÀische Automobilsektor an einem entscheidenden Wendepunkt. Nach einer herausfordernden Legislaturperiode, geprÀgt von der Covid-19-Pandemie und wegweisenden Richtlinien wie dem Programm "Fit for 55" und dem Green Deal, sei es nun an der Zeit, dass die EuropÀische Union in eine Phase der StabilitÀt eintrete.
"Die Automobilindustrie hat sich angesichts neuer wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Herausforderungen neu aufgestellt", heiĂt es in dem Memorandum. "Nun ist es von entscheidender Bedeutung, diesen Ăbergang zu einem leistungsstĂ€rkeren und nachhaltigeren Europa im Bereich der MobilitĂ€t weiter voranzutreiben. Dabei spielt der Automobilsektor einschlieĂlich des Kfz-Gewerbes eine zentrale Rolle."
Deutschland und Frankreich, als maĂgebliche Treiber von Innovationen in Europa, sollten ihr Potenzial nutzen, um den Bereich der AutohĂ€user und WerkstĂ€tten zu stĂ€rken. Dies erfordere verstĂ€rkte Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie die Förderung innovativer Technologien, um Europa zu einer Vorreiterrolle im MobilitĂ€tssektor zu verhelfen.
"Wir rufen die EuropĂ€ische Union auf, in der nĂ€chsten Legislaturperiode mit allen Beteiligten an einer gemeinsamen Vision der nachhaltigen individuellen MobilitĂ€t zu arbeiten", so Arne Joswig. "Dazu gehört insbesondere eine konsequente Orientierung der klimapolitischen RegulierungsmaĂnahmen am Grundsatz der Technologieoffenheit, eine faire Regulierung des Zugangs zu Fahrzeugdaten und ein stĂ€rkerer Fokus der EU-Institutionen auf die Qualifizierung junger Menschen fĂŒr unser Gewerbe."
Die Zusammenarbeit zwischen politischen und wirtschaftlichen Akteuren mĂŒsse verbessert werden, um das Kfz-Gewerbe zu fördern und gleichzeitig einen stabilen und investitionsfreundlichen Regulierungsrahmen zu gewĂ€hrleisten. Die Einrichtung europĂ€ischer Task Forces könne dabei helfen, eine effiziente Entwicklung der Rahmenbedingungen sicherzustellen.
"Insgesamt muss die nĂ€chste Amtszeit der EuropĂ€ischen Kommission und des EU-Parlaments eine Zeit des Handelns und der Zusammenarbeit sein, um ein nachhaltigeres, innovativeres und integrativeres Europa der MobilitĂ€t zu schaffen", fordert der ZDK-PrĂ€sident. "Die europĂ€ische Automobilbranche steht vor einer einzigartigen Gelegenheit, die Zukunft mitzugestalten und zu einem nachhaltigeren und wohlhabenderen Europa beizutragen. Deswegen sind die Europawahlen am 9. Juni fĂŒr uns wichtig."
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