Wagenknecht gegen weitere BSW-Regierungsbeteiligungen
28.06.2025 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.deAber wenn sie es jetzt immer noch nicht mache, werde es irgendwann AfD-Alleinregierungen im Osten geben, weil sie gar niemanden mehr fĂŒr eine Koalition brauchen. Die BSW-Regierungsbeteiligungen in ThĂŒringen und Brandenburg hĂ€tten dem BSW geschadet, sagte Wagenknecht dem RND. "Wir haben im vergangenen Jahr Fehler gemacht, vor allem in ThĂŒringen." Das BSW habe sich "teilweise von den anderen Parteien ĂŒber den Tisch ziehen lassen", kritisierte die ParteigrĂŒnderin. "Wir sehen in Umfragen in Brandenburg wie ThĂŒringen, dass sich viele WĂ€hler von uns etwas anderes erhofft haben, als wir eingebunden in das Korsett einer Koalition mit den alten Parteien liefern konnten." Dieses Problem habe die Partei "unterschĂ€tzt". "So haben wir Menschen enttĂ€uscht, was uns auch als Gesamtpartei geschadet hat." Mit Blick auf die Landtagswahlen 2026 sagte Wagenknecht: "Wir werden besser vorbereitet sein und ganz klare Forderungen formulieren." Am Wochenende treffen sich Bundesvorstand und LandesvorstĂ€nde des BSW zu einer Klausurtagung. Dabei soll entschieden werden, ob das BSW an allen fĂŒnf Landtagswahlen 2026 teilnehmen wird. Wagenknecht sprach sich dafĂŒr aus. "Wir wollen unsere WĂ€hler nicht enttĂ€uschen, indem wir gar nicht auf dem Wahlzettel sind", sagte die Parteichefin dem RND. Ihre eigene Zukunft im BSW lieĂ sie offen. Ein Parteitag im November soll ĂŒber eine NamensĂ€nderung und einen neuen Vorstand abstimmen. "NatĂŒrlich werde ich mich fĂŒr das BSW weiter engagieren, unabhĂ€ngig von der konkreten Funktion", sagte Wagenknecht dem RND. "Ich mache nicht den Abgang und lasse die Partei alleine. Wir mĂŒssen uns aber breiter aufstellen, wir brauchen mehr profilierte Gesichter in der Ăffentlichkeit, denn wir haben ja viele gute Leute."
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