Lauterbach: 40 Prozent der Krebs-TodesfÀlle sind vermeidbar
12.08.2024 - 11:23:34 | dts-nachrichtenagentur.de"Es ist kein Schicksalsschlag mehr wie frĂŒher, dass man sterben musste", sagte er und macht deutlich: "Wir können heute sehr viele KrebsfĂ€lle heilen, die wir in der Vergangenheit noch nicht heilen konnten. Die Fortschritte, die wir derzeit in der Medizin bei der Krebsbehandlung sehen, sind enorm." Er rechnet damit, dass durch Immuntherapie und kĂŒnstliche Intelligenz bereits in 10 oder 15 Jahren noch mehr möglich ist und spricht davon, aktuell am "Vorabend einer Revolution in der Krebsbehandlung" zu sein. Es werde jetzt mit dem sogenannten Genom Project begonnen. Das bedeutet, die genetischen Risikofaktoren in der Bevölkerung klarer zu sichten. "Es wird sich damit beschĂ€ftigen, Risiko-Gene zu identifizieren. NatĂŒrlich nur bei demjenigen, der freiwillig mitmacht", erklĂ€rt er. Werden diese Gene relativ frĂŒh erkannt, habe der Betroffene noch sehr gute Möglichkeiten, dass der Krebs entweder durch Vorbeugung abgewendet oder erfolgreich behandelt werden könne, vermutet Lauterbach. Und blickt dementsprechend zuversichtlich in die Zukunft: "Ich bin sicher, in 15 Jahren werden wir die Therapie, die wir heute machen, also viel frĂŒher und viel besser machen können und werden viele FĂ€lle abwenden."
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