Lauterbach, Verharmlosung

Lauterbach warnt vor nachtrÀglicher Verharmlosung der Pandemie

17.08.2024 - 07:33:16

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) warnt vor einer nachtrÀglichen Verharmlosung der Gefahren in der Corona-Pandemie.

"HÀtten wir die Dinge anders gehandhabt, wÀren deutlich mehr Menschen gestorben", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der "Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft" (Samstagsausgaben). Er lasse es nicht zu, dass nachtrÀglich versucht werde, die Pandemie zu verharmlosen. "Dem muss man entgegentreten, auch, um auf kommende Pandemien reagieren zu können." Deutschland habe eine sehr vorsichtige Corona-Politik betrieben; dennoch seien 135.000 Menschen gestorben.

Er halte die Anfang 2022 gemeinsam vom Robert-Koch-Institut und seinem Ministerium getroffene Entscheidung, die Risikostufe nicht abzusenken, nach wie vor fĂŒr richtig. Immerhin habe es im dritten Jahr der Pandemie noch einmal mehr als 50.000 Corona-Tote gegeben. "Wenn jetzt behauptet wird, da sei es um die Impfpflicht oder Ähnliches gegangen, gehört das ins Reich der MĂ€rchen." In den Protokollen des Robert-Koch-Instituts aus den Zeiten der Pandemie gebe es keine Indizien dafĂŒr, dass er die Bevölkerung getĂ€uscht habe. "Wir haben nichts zu verbergen, es gibt dort keine `rauchenden Revolver`", so Lauterbach.

@ dts-nachrichtenagentur.de