Innenministerin sieht neue Dimension bei linksextremen AnschlÀgen
23.03.2024 - 07:48:01 | dts-nachrichtenagentur.de
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) beobachtet eine "erhebliche Bedrohung" durch AnschlÀge linksextremer Gruppierungen.
GrĂŒnheide in Brandenburg (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Es sind Hemmschwellen gesunken, auch kritische Infrastruktur, die fĂŒr viele Menschen in unserem Land lebenswichtig ist, anzugreifen", sagte sie der "Welt am Sonntag". Faeser warnte: "Mehr als jeder vierte Linksextremist ist gewaltorientiert."
Der Anschlag auf die Stromleitungen in Brandenburg nahe eines Tesla-Werks Anfang MĂ€rz habe das "hohe GefĂ€hrdungspotenzial in einer neuen Dimension vor Augen gefĂŒhrt". Der wirtschaftliche Schaden von AnschlĂ€gen sei fĂŒr Deutschland als Industriestandort erheblich, heiĂt es aus dem Bundesinnenministerium (BMI).
Das Bundesamt fĂŒr Verfassungsschutz und das Bundeskriminalamt hĂ€tten die linksextremistische Szene im Visier. "Die Sicherheitsbehörden von Bund und LĂ€ndern handeln eng abgestimmt und tauschen sich im Gemeinsamen Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum intensiv zur linksextremistischen Bedrohungslage aus", so Faeser.
Das BMI geht davon aus, dass das Bekennerschreiben der sogenannten Vulkangruppe authentisch ist. Die Gruppierung hatte den Anschlag auf das Tesla-Werk im Internet mit einem Kampf gegen die "VerschĂ€rfung der Klimakrise" begrĂŒndet. Dem BMI liegen Informationen zu elf AnschlĂ€gen zwischen 2011 und 2024 vor, zu denen sich die Vulkangruppe bekannt hatte. Beim Generalbundesanwalt lĂ€uft demnach derzeit ein Komplexverfahren zu verschiedenen Taten der Gruppierung.
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