Faeser, Asylverfahren

Faeser konkretisiert Überlegungen fĂŒr Asylverfahren in Drittstaaten

06.03.2024 - 06:32:42 | dts-nachrichtenagentur.de

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) konkretisiert vor der MinisterprĂ€sidentenkonferenz am Mittwoch die Überlegungen fĂŒr Asylverfahren in Staaten außerhalb der EuropĂ€ischen Union.

FlĂŒchtlinge auf der Balkanroute (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Die PrĂŒfung, "ob Asylverfahren auch rechtsstaatskonform in Drittstaaten möglich sind, werden wir gemeinsam mit Migrationsexperten und Juristen intensiv fortsetzen", sagte die SPD-Politikerin dem "Spiegel". "Vorstellbar sind engere Kooperationen vor allem mit den Staaten, die an den Fluchtrouten liegen und Menschenrechte wahren." Faeser sagte, der Bund habe seit den letzten Beratungen mit den LĂ€ndern zur Migration im November "wichtige VerĂ€nderungen zur Begrenzung der irregulĂ€ren Migration" erreicht. Es seien nun "mehr und schnellere RĂŒckfĂŒhrungen" von Menschen ohne Bleiberecht möglich: "Migrationsfragen löst man nicht durch immer neue Forderungen, sondern durch konkretes Handeln." Es gebe bei den RĂŒckfĂŒhrungen bereits eine Steigerung von mehr als 25 Prozent.

Dabei werde man weiter zulegen. "DafĂŒr braucht es jetzt das Handeln der verantwortlichen LĂ€nder, die die neuen Abschieberegeln nutzen können", so Faeser weiter. "Die Bundespolizei wird die LĂ€nder dabei weiter unterstĂŒtzen." Die Innenministerin sagte, es werde schneller fĂŒr Klarheit gesorgt, wer in Deutschland bleiben dĂŒrfe und wer nicht. "Wie ernst wir das meinen, zeigen wir mit 1.160 zusĂ€tzlichen KrĂ€ften beim Bundesamt fĂŒr Migration und FlĂŒchtlinge und 300 Millionen Euro zusĂ€tzlich fĂŒr schnellere und digitale Verfahren", so Faeser. "Das gleiche Tempo brauchen wir in den LĂ€ndern bei der Digitalisierung der AuslĂ€nderbehörden." Faeser kĂŒndigte weitere Migrationsabkommen an - als NĂ€chstes mit Moldau. Das gemeinsame europĂ€ische Asylsystem ist aus Faesers Sicht jedoch "der SchlĂŒssel zur dauerhaften Entlastung unserer Kommunen". Bei nur geringer Aussicht auf Schutz sehe es Asylentscheidungen bereits an den Außengrenzen vor. Zudem solle es eine gerechtere Verteilung in der EuropĂ€ischen Union geben: "Wir arbeiten gemeinsam mit der EU-Kommission und der belgischen RatsprĂ€sidentschaft schon jetzt intensiv daran, das gemeinsame EU-Asylsystem schnellstmöglich umzusetzen."

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