Hubig verteidigt MietrechtsplÀne gegen Kritik
12.02.2026 - 00:00:00Ihr Vorschlag bringe die Interessen in einen gut ausgewogenen Ausgleich, so die SPD-Politikerin. So viel Mieterschutz wie nötig und so wenig Regulierung fĂŒr Vermieter wie möglich. "Und wir haben die Ănderungen am Mietrecht im gemeinsamen Koalitionsvertrag konkret vereinbart. Und in diesem Rahmen bewegt sich unser Gesetzentwurf", sagte Hubig.
Sie pocht auf die Notwendigkeit der ReformplĂ€ne: Bei möblierten Wohnungen und bei Kurzzeitvermietungen gebe es viel Rechtsunsicherheit - und das sei vor allem fĂŒr Mieter schlecht. Die Einhaltung der Mietpreisbremse lasse sich weniger gut kontrollieren. "Und manche Vermieter nutzen diese Unsicherheit gezielt aus. Mir geht es darum, das zu verhindern", sagte Hubig.
Gleichzeitig sagte sie: "NatĂŒrlich muss Vermieten attraktiv bleiben." Sehr viele Vermieter verhielten sich fair. "Doch bei den Kurzzeitmieten, den Indexmieten und insbesondere den Wucherpreisen fĂŒr möblierte Wohnungen muss etwas geschehen. Ich stehe dazu, dass es deutlich engere Regelungen braucht, um Abzocke zu unterbinden", sagte die Ministerin.
Mit Blick auf den Zeitplan fĂŒgte sie hinzu: "Wir sind gespannt auf die RĂŒckmeldungen aus den LĂ€ndern und VerbĂ€nden. Wenn es nach Plan geht, können wir den Entwurf Ende April oder Anfang Mai im Kabinett beschlieĂen. Mein Ziel ist, dass der Bundestag das Gesetz noch in diesem Jahr beschlieĂt." Und die Ministerin erhöhte bereits den Druck: Viele Millionen Mieter warteten darauf, dass die Koalition ihr Versprechen halte. "Da zĂ€hlt jede Woche", sagte Hubig. @ dts-nachrichtenagentur.de
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