Merz, Macron

Merz, Macron und Tusk mahnen zu Reformen in Georgien

26.05.2025 - 11:37:26

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), der französische PrÀsident Emmanuel Macron und der polnische Premierminister Donald Tusk haben zum UnabhÀngigkeitstag von Georgien Reformen in dem Land angemahnt.

Man bekrĂ€ftige die "uneingeschrĂ€nkte UnterstĂŒtzung fĂŒr die SouverĂ€nitĂ€t und territoriale IntegritĂ€t Georgiens", heißt es in einer gemeinsamen ErklĂ€rung, die am Montag veröffentlicht wurde. Man unterstĂŒtze die demokratischen und europĂ€ischen Bestrebungen des georgischen Volkes. "Diese Bestrebungen sind Ausdruck des Willens, Teil der europĂ€ischen Familie zu werden. " "Wir verurteilen daher alle AktivitĂ€ten der georgischen Behörden, die zu einem RĂŒckschritt in Bezug auf die Demokratie fĂŒhren, sowie die Angriffe auf die Zivilgesellschaft, die Medien und Regierungskritiker", so Merz, Macron und Tusk.

Das Recht auf freie MeinungsĂ€ußerung und Versammlungsfreiheit mĂŒsse aufrechterhalten werden. "Berichten ĂŒber exzessive Gewalt muss nachgegangen werden. Gesetze, die europĂ€ischen Standards widersprechen, mĂŒssen geĂ€ndert und der dringend benötigte Reformprozess wieder aufgenommen werden." Die georgischen Behörden mĂŒssten wieder einen Dialog mit der Opposition und der Zivilgesellschaft aufnehmen, so die Staats- und Regierungschefs. "Die Menschen in Georgien sollten nicht der Chancen beraubt werden, die mit dem europĂ€ischen Weg des Landes verbunden sind."

@ dts-nachrichtenagentur.de