MilitÀr, Polizeimeldung

Merz dankt Angehörigen von SicherheitskrÀften in AuslandseinsÀtzen

Veröffentlicht am: 20.01.2026 um 15:11 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Dienstag die Tradition fortgefĂŒhrt, dass einmal im Jahr die Angehörigen von Soldaten und Polizisten in AuslandseinsĂ€tzen ins Kanzleramt eingeladen werden.

Empfang der Familienangehörigen am 20.01.2026 - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Empfang der Familienangehörigen am 20.01.2026 - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Ihm sei wichtig, "den Angehörigen der Bundeswehr und der Polizei fĂŒr das Dank zu sagen, was Sie in ihren Familien tun", sagte Merz bei dem Empfang in Berlin, an dem auch Innenminister Alexander Dobrindt (CSU), Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und Generalinspekteur Carsten Breuer teilnahmen.

Der Kanzler verwies auf die Bedeutung der EinsĂ€tze. Die Welt verĂ€ndere sich drastisch. "Vor diesem Hintergrund ist es besonders wichtig, dass wir StreitkrĂ€fte und Polizeibeamte haben, die uns schĂŒtzen - im Inland, aber eben auch im Ausland", sagte er.

Es gebe einen parteiĂŒbergreifenden Konsens dafĂŒr, dass man eine "immense FĂŒrsorgeverpflichtung" habe fĂŒr diejenigen, die in die EinsĂ€tze geschickt werden, und fĂŒr ihre Angehörigen. "Das fĂ€llt uns in jedem Einzelfall nicht leicht. Es wird auch nie zur Routine", so der Kanzler.

Merz versicherte, dass jeder Einsatz sorgfĂ€ltig geprĂŒft werde. "Wir bekommen militĂ€rischen Rat, wir bekommen aber auch polizeilichen Rat. Wir entscheiden im Kabinett und in aller Regel auch im Deutschen Bundestag, sofern es sich um AuslandseinsĂ€tze außerhalb des Nato-Gebietes handelt", erklĂ€rte er. "Der Deutsche Bundestag trĂ€gt hier eine gemeinsame Verantwortung mit uns in der Regierung."

Er und seine Kabinettskollegen hĂ€tten ein GefĂŒhl dafĂŒr, was es bedeute, Angehöriger von Polizeibeamten oder Soldaten im Einsatz zu sein. "Wir haben nur ein GefĂŒhl. Aber ich glaube, dieses GefĂŒhl ist ziemlich gut, im Sinne von: Wir wissen, was es fĂŒr Sie in den Familien bedeutet, Kinder im Einsatz zu haben - Söhne, Töchter, aber auch Ehepartner, Partner, Familienangehörige - und nicht zu wissen, was im Ausland passiert", so Merz.

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