Folgen, MKS-Ausbreitung

Özdemir: Folgen einer MKS-Ausbreitung kaum absehbar

15.01.2025 - 20:33:39 | dts-nachrichtenagentur.de

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (GrĂŒne) hat bekrĂ€ftigt, auf eine strikte EindĂ€mmung des Ausbruchs der Maul-und-Klauenseuche zu setzen.

KĂŒhe (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Wir haben alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen, zusammen mit dem Land Brandenburg und Berlin", sagte er in den ARD-"Tagesthemen". Der GrĂŒnen-Politiker hofft, dass es bei diesem einen Fall bleibt. "Das ist schon schlimm genug."

Ansonsten seien die wirtschaftlichen Folgen "kaum absehbar". Um die wirtschaftlichen Einbußen der Landwirte aufzufangen, seien zunĂ€chst die BundeslĂ€nder in der Verantwortung, so Özdemir. Die Tierhalter wĂŒrden ĂŒber die sogenannte "Seuchenkasse" entschĂ€digt. In Bezug auf den Export sei eine Ausbreitung der Seuche dramatisch, sagte der Bundeslandwirtschaftsminister. Er sei in direkten GesprĂ€chen unter anderem mit Großbritannien, um Transparenz und Entschlossenheit in der BekĂ€mpfung zu versichern. Er zeigte VerstĂ€ndnis fĂŒr seine auslĂ€ndischen Ressortkollegen: "Niemand will das im eigenen Land haben, niemand will nachher derjenige Minister sein, der das zu verantworten hat, dass man durch Unvorsicht dafĂŒr verantwortlich ist." Deutschland sei ein Land, auf dessen Wort man sich verlassen könne. "Wir haben bislang diesen einen Fall. Wir sind fĂŒr alle weiteren Stufen vorbereitet, aber gemeinsam hoffen wir natĂŒrlich, dass es nicht dazu kommt." Das Virus war in der vergangenen Woche bei einer BĂŒffelherde in Hönow im Brandenburger Landkreis MĂ€rkisch-Oderland nachgewiesen worden. Wie genau die MKS den Weg nach Deutschland gefunden hat, ist unklar. Viele Experten reagierten ĂŒberrascht auf den Ausbruch. So sagte etwa die Epidemiologin Carola Sauter-Louis dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland", dass damit "niemand gerechnet" habe. Man hoffe, dass das jetzt der einzige Ausbruch in Deutschland bleibe. "Momentan ist der noch sehr klein - mit 14 kranken Tieren. Drei davon sind gestorben, der Rest wurde getötet. Es könnte auch sein, dass bereits andere Tiere anderswo infiziert sind und wir es bislang nur nicht bemerkt haben", warnte die Epidemiologin. Man wisse noch nicht, wie die Seuche ihren Weg in den Betrieb gefunden habe. Das versuche man momentan herauszufinden, sagte die Epidemiologin. "Denkbar ist, dass beispielsweise Fleisch aus LĂ€ndern, wo das Virus kursiert, nach Deutschland gebracht wurde und dann irgendwie in diese BĂŒffelherde gelangt ist."

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