Steinmeier, Antisemitismus

Steinmeier verurteilt Antisemitismus auf Kundgebung in Berlin

22.10.2023 - 14:39:12 | dts-nachrichtenagentur.de

BundesprÀsident Frank-Walter Steinmeier hat auf einer Kundgebung in Berlin seine SolidaritÀt mit Israel bekundet und sich gegen Antisemitismus in Deutschland ausgesprochen.

Frank-Walter Steinmeier bei jĂŒdischer Gemeinde (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Tief eingebrannt in unser aller GedĂ€chtnis wird dieser 7. Oktober sein - auf ewig", sagte Steinmeier am Sonntag vor dem Brandenburger Tor. "Der Tag, an dem die Terroristen der Hamas Israel mit grenzenloser BrutalitĂ€t ĂŒberfielen, unschuldige Zivilisten ermordeten, wehrlose Opfer grausam massakrierten, mehr als zweihundert Menschen verschleppten, Alte wie Kinder hinrichteten."

Diese Nachrichten und Bilder der Geschehnisse hĂ€tten auch in Deutschland zutiefst geschmerzt. "Deshalb kommen wir heute hier zusammen. Wir sagen unseren Freunden in Israel und allen JĂŒdinnen und Juden: Ihr seid nicht allein." Man stehe in diesen furchtbaren Stunden an ihrer Seite. "Euer Schmerz ist unser Schmerz", so der BundesprĂ€sident. Noch immer mĂŒssten Angehörige der Verschleppten "unvorstellbare Seelenqualen erleiden" und in "quĂ€lender Ungewissheit leben". "Den Terroristen und Geiselnehmern, die die Geiseln als Schutzschild missbrauchen, rufe ich von hier, vom Brandenburger Tor aus zu: Die ganze Welt schaut auf dieses Verbrechen. Beenden Sie die Barbarei." Seit dem 7. Oktober sei nichts mehr so wie zuvor: "Noch nie seit dem Ende der Shoah wurden so viele JĂŒdinnen und Juden ermordet. Israel hat das Recht, sich gegen diesen Terror zu verteidigen. Und Deutschland steht dabei fest an Israels Seite." Auch die Bundesrepublik sei in dieser Situation gefordert, wie schon lange nicht mehr. Es sei unertrĂ€glich, dass Juden heute wieder in Angst leben, ausgerechnet in Deutschland. Jeder einzelne Angriff auf Juden in Deutschland sei eine Schande fĂŒr das Land. "Jeder einzelne Angriff erfĂŒllt mich mit Scham und Zorn", so der BundesprĂ€sident. "Wir dĂŒrfen keinen Antisemitismus dulden - keinen rechten, keinen linken, keinen alten und keinen neuen. Und wir dĂŒrfen keinen Israel-Hass, der sich auf unseren Straßen entlĂ€dt, dulden. Von niemandem." Die Demokratie in Deutschland unterscheide nicht nach Herkunft, Erfahrung und Religion, so Steinmeier. "Jeder, der hier lebt, muss Auschwitz kennen und die Verantwortung begreifen, die daraus fĂŒr unser Land erwĂ€chst. Dass nach dem Menschheitsverbrechen der Shoah jĂŒdisches Leben in unserem Land wieder gewachsen ist, das ist ein Wunder. Und dieses Wunder mĂŒssen und wollen wir bewahren."

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