FahrgĂƒÂƒĂ‚Â€ste mit Mund-Nasen-Schutz

Bundesregierung kritisiert Ramelow-Plan zur Aufhebung der Corona-BeschrÀnkungen

25.05.2020 - 13:10:24 | ad-hoc-news.de

Bundeskanzleramt legt Plan zur Beibehaltung der KontaktbeschrĂ€nkungen und der Maskenpflicht ĂŒber den 6. Juni hinaus vor.

FahrgÀste mit Mund-Nasen-Schutz - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Die Bundesregierung nimmt Stellung gegen den Plan des thĂŒringischen MinisterprĂ€sidenten Bodo Ramelow, die geltenden Corona-BeschrĂ€nkungen ab dem 6. Juni weitgehend aufzuheben. Wie die „Bild-Zeitung“ berichtet, hat der Chef des Kanzleramts, Helge Braun (CDU), eine entsprechende Vorlage ausgearbeitet, die in Absprache mit den LĂ€nderregierungen beschlossen werden soll. Demnach werden die KontaktbeschrĂ€nkungen und die Maskenpflicht an bestimmten öffentlichen Orten ĂŒber den 5. Juni hinaus zunĂ€chst fĂŒr unbestimmte Zeit verlĂ€ngert. Der Mindestabstand von 1,5 Metern und die Schutzmaske in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkauf, werden weiter Bestandteil des Alltags bleiben. Das Kanzleramt geht nicht von einem Widerstand innerhalb der LĂ€nderregierungen gegen diese Regelungen aus und sieht ThĂŒringen in dieser Frage isoliert.
WĂ€hrend ĂŒber den Mindestabstand und die Maskenpflicht Konsens besteht, gab es in anderen Punkten der Exit-Strategie EinsprĂŒche der Staatskanzleien der LĂ€nder. Umstritten ist zum Beispiel die Vorgabe der Bundesregierung zu privaten Kontakten. WĂ€hrend das Bundeskanzleramt ein Verbot von Treffen grĂ¶ĂŸerer Gruppen in geschlossenen RĂ€umen anstrebt und eine Begrenzung der erlaubten Personenzahl auf 20 durchsetzen möchte, gehen einigen LĂ€nderregierungen diese EinschrĂ€nkungen deutlich zu weit. Auch die Vorschriften zu privaten Treffen in geschlossenen RĂ€umen finden nicht die ungeteilte Zustimmung der LĂ€nder und gelten als umstritten. Die Begrenzung auf 10 Personen unter Einhaltung der Mindestabstandsregeln gilt bei den LĂ€nderregierungen hierbei als nicht mehr erforderlich und kaum praktikabel und umsetzbar.
Das Positionspapier der Bundesregierung sieht allerdings bei Treffen von Mitgliedern aus mehreren Haushalten im Freien die Möglichkeit, BeschrÀnkungen umfassend zu lockern. Eine Begrenzung sei angesichts der Entwicklung der Infektionszahlen ab dem 6. Juni derzeit nicht mehr im gegebenen Umfang notwendig. Allerdings sollen bei entsprechendem Wiederansteigen der Neuinfektionen regionale Verbote ausgesprochen werden. Die BundeslÀnder interpretieren diese Aussage als Aufhebung der aktuellen BeschrÀnkung auf zwei Haushalte. Je nach Situation und Infektionsgeschehen kann diese Zahl auf drei oder mehr erhöht werden. Bei entsprechenden Werten, kann auch ganz auf eine Begrenzung verzichtet werden, so der Entwurf des Bundeskanzleramts, welcher der "Bild-Zeitung vorliegt.

 

Redaktion ad-hoc-news.de, NeoMatrix

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