BVB-AktionÀre, Gegenantrag

BVB-AktionÀre lehnen Gegenantrag zu Rheinmetall ab

Veröffentlicht am: 25.11.2024 um 18:08 Uhr | dpa.de

Die Vereinsmitglieder von Borussia Dortmund haben sich mehrheitlich am Sonntag gegen einen umstrittenen Werbedeal ausgesprochen. Die BVB-AktionÀre sehen das anders.

Der Vertrag von Sportdirektor Sebastian Kehl (r.) lÀuft aus. - Bild: Bernd Thissen/dpa
Der Vertrag von Sportdirektor Sebastian Kehl (r.) lÀuft aus. - Bild: Bernd Thissen/dpa

Im Streit um einen Werbevertrag mit der RĂŒstungsfirma Rheinmetall hat sich die Mehrheit der AktionĂ€re von Borussia Dortmund nicht gegen den Deal ausgesprochen. Der Dachverband der kritischen AktionĂ€re hatte den Antrag gestellt, die GeschĂ€ftsfĂŒhrung wegen des Vertrags mit dem RĂŒstungskonzern nicht zu entlasten. Die Mehrheit der AktionĂ€re (99,84 Prozent) aber schloss sich dem nicht an. 

Am Sonntag hatten sich die Vereinsmitglieder bei der Jahreshauptversammlung des Vereins mehrheitlich gegen den Vertrag mit Deutschlands grĂ¶ĂŸtem RĂŒstungskonzern ausgesprochen. Das Votum ist allerdings nicht bindend fĂŒr die GeschĂ€ftsfĂŒhrung des Fußball-Bundesligisten.

Die Partnerschaft von Borussia Dortmund und Rheinmetall umfasst die Nutzung reichweitenstarker WerbeflÀchen, Vermarktungsrechte sowie Event- und Hospitality-Angebote im Stadion und auf dem VereinsgelÀnde. Nach Bekanntgabe des Deals hatte es Kritik von Pazifisten, Menschenrechtsorganisationen und auch Teilen der Fans gegeben.

Rheinmetall ist Deutschlands grĂ¶ĂŸter RĂŒstungskonzern, der vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs in der Ukraine und des allgemeinen RĂŒstungsbooms ein starkes Wachstum verzeichnet.

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