Caritas: Klima- und Wirtschaftspolitik gegeneinander ausgespielt
10.01.2025 - 10:51:44Sie blickt dabei unter anderem auf MobilitĂ€t: "Fair und vernĂŒnftig ist Klimapolitik mit einem ĂPNV, der eine verlĂ€ssliche Verbindung zwischen Wohn- und Arbeitsort schafft", erklĂ€rte Welskop-Deffa. Investitionen in Bahnhöfe, in ein leistungsfĂ€higes Schienennetz und in gute Busverbindungen auch im lĂ€ndlichen Raum seien unerlĂ€sslich fĂŒr Berufspendler ebenso wie fĂŒr SchĂŒler. "Das Deutschlandticket muss zu einem Familienticket weiter entwickelt werden, E-MobilitĂ€t fĂŒr alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger erschwinglich sein." Menschen im Niedrigeinkommensbereich mĂŒssten sich als Gewinner der Umweltpolitik erleben, so die Caritas-PrĂ€sidentin, die selbst CDU-Mitglied ist. "Das gelingt zum Beispiel, wenn sie mit der Beratung des Caritas-Stromsparchecks praxistaugliche Tipps und Tricks zur Energieeinsparung erhalten, die sich in Euro und Cent im Portemonnaie nachrechnen lassen." Auch GebĂ€udesanierung bleibe wichtig fĂŒrs Klima - "ihre Kosten dĂŒrfen allerdings nicht den einkommensarmen Mieterinnen allein aufgeladen werden." Welskop-Deffa ergĂ€nzte: "Ein ungebremster Klimawandel vernichtet Wohlstand." Die aktuellen Bilder von brennenden HĂ€usern rund um Los Angeles seien einmal mehr Mahnung, dass man hier und heute den Umstieg auf einen klimafreundlichen Wachstumspfad hinbekommen mĂŒsse. "Adenauers und Erhardts Versprechen eines Wohlstands fĂŒr alle ist heute nur einlösbar, wenn wir das CO2-Generationenprojekt nicht vermurksen."


