Ceferin strebt Wiederwahl als UEFA-PrÀsident an
Veröffentlicht am: 08.10.2026 um 16:13 Uhr | dpa, AD HOC NEWSUEFA-PrÀsident Aleksander Ceferin strebt eine weitere Amtszeit an und will sich im kommenden April zur Wiederwahl stellen.
Entscheidung in Berlin
Der Slowene kĂŒndigte seine Kandidatur nach dpa-Informationen bei einem Treffen in Berlin an. Ceferin bleibt damit als PrĂ€sident der EuropĂ€ischen FuĂball-Union im Rennen.
Keine Kandidatur gegen Infantino
Mit seiner Entscheidung scheidet Ceferin zugleich als möglicher Gegenkandidat von Gianni Infantino fĂŒr das Amt des FIFA-PrĂ€sidenten aus. Infantino strebt bei der Wahl im MĂ€rz 2027 eine weitere Amtszeit an.
Wahl im kommenden April
Die UEFA-MitgliedsverbĂ€nde entscheiden im kommenden April ĂŒber die weitere Besetzung der Verbandsspitze. Ceferin fĂŒhrt die UEFA seit 2016.
Entscheidung im europĂ€ischen FuĂball
Aleksander Ceferin fĂŒhrt die UEFA seit 2016. Seine erneute Kandidatur bindet ihn politisch und organisatorisch an den europĂ€ischen Kontinentalverband und beendet zugleich die Debatte, ob er bei der FIFA als möglicher Herausforderer von Gianni Infantino antreten könnte.
Die Personalie fĂ€llt in eine angespannte Phase des internationalen FuĂballverbands. Infantino strebt beim FIFA-Kongress im MĂ€rz 2027 in Rabat eine vierte Amtszeit an. Kritiker aus Europa stellen seine FĂŒhrung infrage; bis zum 18. November muss ein offizieller Gegenkandidat benannt werden.
Folgen fĂŒr die FIFA
Mit Ceferins Entscheidung verliert die europĂ€ische Opposition eine besonders prominente mögliche Option. Damit richtet sich der Blick auf andere Namen, darunter den kanadischen VerbandsfunktionĂ€r Victor Montagliani. Eine Kandidatur ist jedoch an formale Voraussetzungen und die UnterstĂŒtzung mehrerer FIFA-MitgliedsverbĂ€nde gebunden.
FĂŒr die UEFA bedeutet Ceferins Wiederwahlplan zugleich KontinuitĂ€t an der Verbandsspitze. Die Wahl im April wird zeigen, wie breit seine UnterstĂŒtzung unter den europĂ€ischen MitgliedsverbĂ€nden ist. FĂŒr FuĂballfans und VerbĂ€nde bleibt vor allem die Frage relevant, ob Europas Kritik an der FIFA in eine gemeinsame Kandidatur oder lediglich in politischen Druck mĂŒndet.
