Huber spricht sich nach FĂ€hren-Blockade fĂŒr Gewaltfreiheit aus
05.01.2024 - 17:53:50Huber forderte die Ampel auf, die vorgesehenen KĂŒrzungen beim Agrardiesel komplett zurĂŒckzunehmen. "Das permanente Hin und Her der Planlos-Ampel verunsichert das Land", sagte der CSU-GeneralsekretĂ€r. "Halbherzige Korrekturen reichen nicht, die UnterstĂŒtzung beim Agrardiesel muss bleiben: Das ist nicht klimaschĂ€dlich, sondern gewĂ€hrleistet die Versorgung mit guten regionalen Lebensmitteln." In verschiedenen Messenger-Gruppen und -KanĂ€len war im Laufe des Donnerstags zu Protesten in SchlĂŒttsiel aufgerufen worden, wo eine FĂ€hre mit Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (GrĂŒne) anlegen sollte. Habeck, der von einem Urlaub auf Hallig Hooge kam, und andere Passagiere wurden daran gehindert, die FĂ€hre zu verlassen. Ein GesprĂ€chsangebot des GrĂŒnen-Politikers wurde dem Ministerium zufolge von den Protestierenden abgelehnt. Der Reederei zufolge sollen die Demonstranten versucht haben, das Schiff zu erstĂŒrmen. Die zustĂ€ndige Staatsanwaltschaft Flensburg hat laut "Spiegel" ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. BauernverbĂ€nde und Politiker verschiedener Parteien verurteilten die Blockade. Hubert Aiwanger, Chef der Freien WĂ€hler, sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", die "Schuld fĂŒr die Bauernwut" liege allein bei der Ampelpolitik. AfD-Chefin Alice Weidel schrieb auf der Plattform X von einer "FĂ€hrenflucht" Habecks.


