CSU-GeneralsekretĂ€r, ZurĂŒckweisungen

CSU-GeneralsekretĂ€r verspricht schnelle ZurĂŒckweisungen

17.04.2025 - 08:19:15

CSU-GeneralsekretĂ€r Martin Huber verspricht, ZurĂŒckweisungen an der Grenze schon in den ersten vier Wochen nach Amtsantritt der Koalition aus Union und SPD umzusetzen.

Auf die Frage, ob dies in einem solchen Zeitraum denkbar sei, sagte Huber den Zeitungen der Mediengruppe Bayern: "Ja, das Thema Migration muss schnell angegangen werden." Die GesprĂ€che mit den europĂ€ischen Nachbarn fĂ€nden schon statt. "Wir mĂŒssen schnell handeln. So wollen wir das Erstarken von extremen KrĂ€ften stoppen." Daneben soll bis zur Sommerpause eine umfangreiche Agenda in der Migrationspolitik umgesetzt werden.

"Die Schwerpunkte sind klar: Wir werden die illegale Migration stoppen, die Wirtschaft ankurbeln und die Menschen entlasten. Bei der Migration mit Grenzkontrollen und ZurĂŒckweisungen, Abschiebungen auch nach Syrien und Afghanistan, dem Stopp von freiwilligen Aufnahmeprogrammen und des Familiennachzugs sowie der EinfĂŒhrung der Bezahlkarte bundesweit." Die Wirtschaft brauche einen Boost mit Turbo-Abschreibungen von 30 Prozent, der Senkung von Strom- und Energiekosten, einem Industriestrompreis, BĂŒrokratieabbau und der Senkung der Unternehmenssteuern. Huber erneuerte seine Kritik an Außenministerin Annalena Baerbock (GrĂŒne) und erklĂ€rte, sich an die gemachten Zusagen an Afghanen zur Aufnahme in Deutschland nicht gebunden zu fĂŒhlen. "Wir werden freiwillige Aufnahmeprogramme stoppen, das steht im Koalitionsvertrag. Es schadet der Demokratie, wenn die abgewĂ€hlte Außenministerin ihre Ideologie durchdrĂŒckt." Zudem wĂŒrden kaum OrtskrĂ€fte, die die Bundeswehr unterstĂŒtzten, nach Deutschland gebracht. "Die Außenministerin hĂ€tte besser FlĂŒge nach Afghanistan organisiert und nicht aus Afghanistan zu uns", sagte der CSU-Politiker.

@ dts-nachrichtenagentur.de