Neue Bezahlmethode fĂŒr E-LadesĂ€ulen an RaststĂ€tten geplant
29.11.2024 - 11:55:11 | dts-nachrichtenagentur.deDieses sogenannte "Durchleitungsverfahren" soll bald in groĂem Stil fĂŒr das Laden von Elektro-Lkw möglich sein. Mitte November lief der Anmeldetermin fĂŒr die Energiefirmen ab, 29 wollen mitmachen. Doch gegen die Technik regt sich Widerstand. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) bereitet eine Stellungnahme an das Ministerium vor. Darin heiĂt es dem Bericht zufolge unter anderem, die Ausschreibung riskiere, "dass nicht unmittelbar reibungslos funktionierende Abrechnungsmodelle eingesetzt werden". Das neue Angebot werde die Inbetriebnahme verzögern, warnte der BDEW. Auch sei nicht ausgemacht, dass die Methode "zu gĂŒnstigeren Ladestrompreisen" fĂŒhren wĂŒrde. Kritik an der Haltung des BDEW kommt von Firmen, die die Software fĂŒr die Durchleitung anbieten. "Das Modell funktioniert reibungslos, und es gibt zusĂ€tzlich noch mehr als genug Zeit, etwaige Details auszubĂŒgeln", erklĂ€rte Knut Hechtfischer von der Firma "Decarbon1ze". Sein Unternehmen hat einen ersten Testlauf mit Netzbetreiber "50 Hertz" und dem Stromanbieter "Lichtblick" absolviert. Im Regelbetrieb können die Mitarbeitenden eines Berliner Unternehmens seit dieser Woche mit dem Durchleitungsmodell an LadesĂ€ulen von "Lichtblick" aufladen. Die Bezahlmethode könnte Spediteure anreizen, auf Elektrobetrieb umzustellen, so Hechtfischer. Auch E-Auto-Fahrer mit Photovoltaikanlage sollen bald profitieren. Es könnte helfen, die hohen Kosten fĂŒr Strom an öffentlichen LadesĂ€ulen zu senken, erklĂ€rte Hechtfischer. Die Bundesnetzagentur unterstĂŒtzt die neue Technik.
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