Ministerium plant Vorhalteverträge mit Rüstungsindustrie
Veröffentlicht am: 22.08.2026 um 10:28 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWSDas Verteidigungsministerium prüfe, ob sich dieser Ansatz auf größere Systeme wie Schützenpanzer übertragen lasse. "Wir müssen über einen längeren Zeitraum die Kapazitäten sicherstellen. Wir müssen flexibel bleiben, etwa wenn sich der Mix aus bemannten und unbemannten Systemen ändert", sagte Plötner. Vor allem dürfe man nie wieder in die Situation kommen, dass die Industrie eine bestimmte Zahl von gepanzerten Fahrzeugen produziere und dann die Produktionsanlagen weitgehend abbaut. Auch er "wäre froh, wenn es schneller ginge", die Bestände der Bundeswehr aufzufüllen. Die Wahrheit sei aber, dass "ein Waffensystem, das wir heute bestellen, nicht übermorgen auf dem Hof steht. Das läuft nicht so wie bei Ikea."
Die Verteidigungsindustrie in Deutschland sei seit Ende der Achtzigerjahre um zwei Drittel geschrumpft. "Diese industrielle Basis wieder auszubauen, das geht nicht über Nacht", sagte der Staatssekretär. Nach seinen Angaben kann die Truppe aber noch in diesem Jahr mit einer ganzen Reihe größerer Auslieferungen rechnen.
