Esken, DrogengestÀndnis

Esken sieht nach DrogengestÀndnis von Manuel Gava VersÀumnisse

08.12.2024 - 09:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Das DrogengestĂ€ndnis des OsnabrĂŒcker SPD-Bundestagsabgeordneten Manuel Gava hat auch die Bundespartei aufgerĂŒttelt.

Saskia Esken (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Ja, es mag sein, dass wir seine Probleme frĂŒher hĂ€tten wahrnehmen mĂŒssen", sagte SPD-Chefin Saskia Esken der "Neuen OsnabrĂŒcker Zeitung" (Sonntagausgabe). "Im Nachhinein mĂŒssen wir festhalten, dass wir alle ein grĂ¶ĂŸeres Augenmerk aufeinander haben sollten", rĂ€umte sie ein. Gava hatte vor wenigen Tagen eingerĂ€umt, regelmĂ€ĂŸig Kokain konsumiert zu haben, und seine Kandidatur fĂŒr die Bundestagswahl zurĂŒckgezogen. Esken verwies auf eine zunehmende HĂ€rte im Politiker-Alltag: "Die Belastung und die Schlagzahl werden immer höher. Die Angriffe, denen man sich ausgesetzt fĂŒhlt, werden persönlicher. Da haben viele definitiv mehr mit zu kĂ€mpfen als in frĂŒheren Zeiten", sagte sie der NOZ. Als Konsequenz forderte die SPD-Chefin mehr Wachsamkeit: "Es ist wichtig, dass wir auch im teils brutalen Politiker-Alltag auf uns selbst und aufeinander Acht geben, die Grenzen des ErtrĂ€glichen erkennen und nicht ĂŒberschreiten. Und dass wir auch nach außen tragen, dass wir Menschen sind."

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