Schulze, Gleichstellungsprojekte

Schulze will verstÀrkt Gleichstellungsprojekte finanzieren

05.04.2024 - 13:21:42 | dts-nachrichtenagentur.de

Das Entwicklungsministerium will ab dem Jahr 2025 neue Projekte grundsÀtzlich nur noch fördern, wenn sie zur Gleichstellung der Geschlechter beitragen.

Svenja Schulze (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Svenja Schulze (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Das geht aus der Antwort des Ministeriums auf eine schriftliche Frage der Linkenabgeordneten Cornelia Möhring hervor, ĂŒber die der "Spiegel" berichtet. Im Jahr 2021 hĂ€tten 64 Prozent der Neuzusagen diesem Kriterium entsprochen, im Jahr 2025 sollen es 93 Prozent sein. Insgesamt haben Mittel "mit dem Haupt- oder Nebenziel zur Gleichstellung der Geschlechter beizutragen" im Jahr 2022 demnach 37,21 Prozent aller Entwicklungsmittel ausgemacht, gut vier Prozentpunkte mehr als im Jahr davor. Die Linke Möhring wirft dem Ministerium "Purple-Washing" vor, also nur behauptetes Engagement: "Wer Frauenrechte stĂ€rken will, braucht mehr finanzielle Mittel statt weniger Geld und WohlfĂŒhl-Feminismus." Hintergrund der Kritik: Der Anteil der Entwicklungsgelder am Bruttonationaleinkommen ging bereits 2023 gegenĂŒber 2022 wohl zurĂŒck und wird 2024 voraussichtlich noch einmal deutlich sinken, schĂ€tzt das Entwicklungsministerium laut eines Berichts aus dem Sommer.

Inzwischen zeichnet sich ab, dass dem BMZ sogar noch weniger Geld zur VerfĂŒgung stehen wird als gedacht.

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