Bericht, Sturmgewehr

Bericht: Sturmgewehr G36 soll spÀter ausgemustert werden

21.06.2024 - 15:39:27

Das Sturmgewehr G36 soll wegen der PlĂ€ne fĂŒr einen neuen Wehrdienst offenbar spĂ€ter ausgemustert werden.

Laut internen Papieren aus dem Haus von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), ĂŒber das der "Spiegel" berichtet, soll die sogenannte Ausphasungsplanung fĂŒr die Standardwaffe der Bundeswehr gestoppt werden. So sollen auch in Zukunft genug Sturmgewehre fĂŒr die Ausbildung von Rekruten zur VerfĂŒgung stehen. Mit der kĂŒrzlich vorgestellten neuen Wehrdienstform will Pistorius schon im Jahr 2025 um die 5.000 MĂ€nner und Frauen mehr als bislang an der Waffe ausbilden, in den folgenden Jahren soll die Zahl steigen.

Zudem will er die Aufstellung von HeimatschutzverbĂ€nden verstĂ€rken; sie bestehen grĂ¶ĂŸtenteils aus Reservisten. Um Material fĂŒr die Ausbildung zur VerfĂŒgung zu haben, sollen neben dem G36 auch der SchĂŒtzenpanzer Marder und der Transportpanzer Fuchs spĂ€ter aussortiert werden. Das von Heckler und Koch produzierte G36 ist seit Ende der Neunzigerjahre bei der Bundeswehr im Einsatz. Wegen PrĂ€zisionsproblemen im intensiven Gefecht wurde 2021 entschieden, alle Bundeswehrsoldaten mit dem moderneren Sturmgewehr G95 desselben Herstellers auszustatten. Die ersten Modelle der neuen Waffe werden aktuell bei der Truppe getestet, insgesamt hat die Bundeswehr rund 118.000 StĂŒck fĂŒr 209 Millionen Euro bestellt.

@ dts-nachrichtenagentur.de