ADAC sieht VerkehrsplÀne der FDP kritisch
12.08.2024 - 14:20:25Dabei bewertet der Automobilclub auch das Thema FahrradstraĂen anders als die liberale Partei. "FahrradstraĂen leisten einen guten Beitrag, die Verkehre stĂ€rker zu trennen und so die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen", so der ADAC zur "taz". In dem FDP-Beschluss heiĂt es, "die vollstĂ€ndige Sperrung von StraĂen aus ideologischen GrĂŒnden" sorge fĂŒr die Verlagerung von Verkehr und werde "konsequent abgelehnt". Die Liberalen fordern hohe HĂŒrden fĂŒr die Einrichtung von FahrradstraĂen oder FuĂgĂ€ngerzonen: Diese sollten "nur mit einem schlĂŒssigen Gesamtkonzept und unter Einbezug der Anwohner und unter BerĂŒcksichtigung wirtschaftlicher Interessen der anliegenden Gewerbe" geschaffen werden. Positiv Ă€uĂerte sich der ADAC zu dem VorstoĂ der FDP, begleitetes Fahren schon ab 16 Jahren zu ermöglichen. Dies könnte die Verkehrssicherheit erhöhen, weil die besonders gefĂ€hrdete Gruppe der FahranfĂ€nger unter Aufsicht mehr Praxiserfahrung sammeln könne. Wie die FDP ihre Ziele weiterverfolgen wollte, war zunĂ€chst unklar. Fragen rund um die Parkraumbewirtschaftung fallen in Deutschland in der Regel unter die ZustĂ€ndigkeit der Kommunen. In Zukunft werde eine Arbeitsgruppe an einer Umsetzung der VorschlĂ€ge arbeiten, sagte Zyon Braun, Spitzenkandidat der FDP fĂŒr die Landtagswahlen in Brandenburg. Auch bei der EinfĂŒhrung des 49-Euro-Tickets hĂ€tten Behörden ĂŒber die föderalen Strukturen hinweg zusammengearbeitet.


