SteuerschÀtzung, Prognose

SteuerschÀtzung: Prognose erneut nach unten geschraubt

15.05.2025 - 15:00:00

Der Arbeitskreis "SteuerschÀtzung" schraubt seine Erwartungen erneut nach unten.

FĂŒr das laufende Jahr 2025 rechnen die Experten des Gremiums nun nur noch mit einem Volumen von 979,7 Milliarden Euro aus dem gesamten Steueraufkommen fĂŒr Bund, LĂ€nder und Gemeinden sowie EU-Steuern, und damit noch einmal rund drei Milliarden Euro weniger als noch im letzten Herbst erwartet. Der Bund muss demnach im laufenden Jahr mit 0,7 Milliarden Euro weniger auskommen, fĂŒr die LĂ€nder wird eine zusĂ€tzliche Milliarde erwartet, bei den Gemeinden steht ein Minus von 3,5 Milliarden Euro in der Prognose, aus EU-Steuern fließen 0,4 Milliarden Euro mehr. In den weiteren Jahren sind laut des SchĂ€tzergremiums außer bei den EU-Steuern konstant weniger Einnahmen zu erwarten als vor einem halben Jahr prognostiziert. So sollen Bund, LĂ€ndern und Gemeinden von 2026 bis 2029 insgesamt gut 83,5 Milliarden Euro weniger an Steuereinnahmen zur VerfĂŒgung stehen, aus EU-Steuern dagegen fließen im gleichen Zeitraum gut fĂŒnf Milliarden Euro mehr. Über den gesamten SchĂ€tzzeitraum bis 2029 liegen die Steuereinnahmen im Vergleich zur SchĂ€tzung im Oktober 2024 durchschnittlich jĂ€hrlich um rund 16 Milliarden Euro niedriger, davon ist mit Mindereinnahmen von durchschnittlich 7 Milliarden Euro fĂŒr den Bund zu rechnen. "Wir mĂŒssen durch höheres Wirtschaftswachstum die Einnahmen stĂ€rken - nur so gewinnen wir neue finanzielle SpielrĂ€ume", kommentierte Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) die Ergebnisse der SteuerschĂ€tzung.

Man habe die aktuelle SchÀtzung bei den Koalitionsverhandlungen schon erwartet.

@ dts-nachrichtenagentur.de