DĂ€nemark setzt in Grönland auf UnterstĂŒtzung der Bundeswehr
17.01.2026 - 23:04:42Andersen betonte im Ăbrigen, dass sich die Abwehr vor allem gegen Russland richte, auch wenn es derzeit nicht in der NĂ€he Grönlands prĂ€sent sei. "Wir sehen ein sehr aggressives Russland, das zeigt sich in der Ukraine", sagte er dem RND. "Und es ist meine Erwartung, die Erwartung der dĂ€nischen StreitkrĂ€fte, dass Russland, sobald der Krieg in der Ukraine vorbei ist - hoffentlich mit einem guten Ergebnis fĂŒr die Ukraine -, seine Ressourcen und FĂ€higkeiten in anderen Regionen einsetzen wird. Das könnte im Ostseeraum sein, das könnte in der Arktis sein. Darauf mĂŒssen wir vorbereitet sein. Wir mĂŒssen unsere Anstrengungen verstĂ€rken, die nördliche Flanke der Nato zu schĂŒtzen und auch Grönland zu verteidigen."
Andersen fĂŒgte jedoch hinzu: "Ich bin seit zweieinhalb Jahren Kommandeur hier oben. Ich habe hier keine russischen oder chinesischen Kriegsschiffe gesehen. NatĂŒrlich arbeiten China und Russland im Arktischen Ozean zusammen, aber nicht in der NĂ€he von Grönland. Eher in Richtung Alaska, in russischen GewĂ€ssern, etwa im Bereich der BeringstraĂe - aber nicht hier." Abgesehen davon sei die Zusammenarbeit mit den USA "extrem wichtig", so der Kommandeur. "Wir sind seit Jahrzehnten Partner der USA, von EinsĂ€tzen auf dem Balkan ĂŒber Irak und Afghanistan bis heute. Wir arbeiten tĂ€glich mit dem US-MilitĂ€r zusammen. Ein Teil meines Stabes ist auf der Pituffik Space Base stationiert - das ist die US-Basis im Norden Grönlands -, wo wir jeden Tag zusammenarbeiten. Ich arbeite tĂ€glich mit unseren amerikanischen Partnern."
Zu einer möglichen Annexion Grönlands durch die USA Ă€uĂerte er sich nicht. DĂ€nemarks Arktis-Kommandeur in Grönland: "Hundeschlitten sind ein Mittel, das perfekt funktioniert"


