Industrie, Infrastruktur

BauprÀsident: Sondervermögen kommt nicht an

07.05.2026 - 12:18:11 | dts-nachrichtenagentur.de

Der designierte PrÀsident des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie, Olaf Demuth, wirft der Bundesregierung mangelnde Fortschritte bei der Umsetzung des Infrastruktur-Sondervermögens vor.

Baustelle (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Baustelle (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
"Wir merken im Moment vom Sondervermögen nicht, dass es ankommt", sagte Demuth am Donnerstag den Sendern RTL und ntv.

Zwar funktioniere die Umsetzung im Bereich der Bundeswehr bereits deutlich schneller. "Da sieht man auch, dass es tatsĂ€chlich funktioniert, dass man ganze BeschaffungsbĂŒcher ĂŒber Bord werfen kann und mit schlanken Maßnahmen möglichst schnell dann Hafen und FlughĂ€fen und Kasernenbau nach vorn bringt", so Demuth. In anderen Bereichen komme das Geld aber bislang nicht spĂŒrbar an. "Aber in der Infrastruktur, der BrĂŒcken und der Straßen und der Schiene und der WasserhĂ€fen, da merkt man es noch nicht."

Als Ursache nannte Demuth fehlende Reformen bei Genehmigungen und BĂŒrokratieabbau. "Die Genehmigungsprozesse sind nicht entschlackt worden, die EntbĂŒrokratisierung ist nicht vorangeschritten", kritisierte er. Auch die angekĂŒndigten Beschleunigungsgesetze seien bislang nicht umgesetzt.

Der designierte BauprĂ€sident forderte deshalb mehr Tempo von der Politik. "Wir sind viel zu langsam", sagte Demuth. Gesetze wie das Infrastrukturzukunftsgesetz oder das Vergabebeschleunigungsgesetz seien zwar richtig, "nur wir mĂŒssen es auf der Baustelle sehen und wir mĂŒssen es nicht im Parlament ohne Ende diskutieren".

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