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Altmaier plĂ€diert fĂŒr VerlĂ€ngerung des Tankrabatts

Veröffentlicht am: 12.05.2026 um 13:56 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat nach dem Scheitern der 1.000-Euro-EntlastungsprĂ€mie im Bundesrat fĂŒr eine VerlĂ€ngerung des Tankrabatts plĂ€diert.Das sagte Altmaier am Dienstag dem TV-Sender "Welt" am Dienstag.

Linken-Chefin kritisiert Auslaufen des Tankrabatts
Tankstelle (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Die Spritpreise seien wegen des Tankrabatts und der Angebotspreise auf dem Ölmarkt deutlich zurĂŒckgegangen. Das bestĂ€rke ihn in der Auffassung, dass man, wenn man keine kluge andere Idee habe, diesen Tankrabatt so lange beibehalten solle, bis die Preise wieder in einem vertretbaren Rahmen an den RohölmĂ€rkten gelandet seien.

Eine andere Möglichkeit sieht Altmaier darin, beim Arbeitnehmerpauschbetrag oder an anderer Stelle im Steuerrecht denen entgegenzukommen, die das Auto brauchen, um zur Arbeit zu fahren. Man habe den Menschen eine Entlastung versprochen, und deshalb mĂŒsse die Koalition diesem Thema "einige Aufmerksamkeit widmen".

Das Wichtige aber sei die Steuerreform. Sie sage den Leuten: "Wenn ihr mehr arbeitet, dann werdet ihr mehr in der Geldbörse haben, als das frĂŒher der Fall gewesen wĂ€re, weil wir die mittleren Einkommen und die Einkommen der LeistungstrĂ€ger, die Arbeitnehmer und die Familien entlasten wollen", so Altmaier.

Eine Einigung ĂŒber eine große Steuerreform am Dienstagabend erwarte er nicht. Dazu lĂ€gen die Positionen zu weit auseinander. Aber er wĂŒnsche sich eine "positive Botschaft" des Gipfels. So könnten Union und SPD vereinbaren, die Facharbeiter und entsprechenden Angestellten um fĂŒnf oder zehn Prozent mit Wirkung ab dem 1. Januar 2027 zu entlasten.

Er warnte zugleich vor Ergebnissen des Koalitionsausschusses, "die nur Ratlosigkeit ausstrahlen". Gerade die Unternehmen in Deutschland brĂ€uchten dringend Klarheit ĂŒber das, was in der Steuerpolitik, im BĂŒrokratieabbau, in der Sozialpolitik in den nĂ€chsten drei Jahren passieren werde, sagte der ehemalige Minister. "Ich bin ĂŒberzeugt, wir können die Kurve noch kriegen, aber dann mĂŒssen wir aus den Fehlern der letzten Tage und Wochen endlich auch einmal die Konsequenzen ziehen."

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