EAD erwartet steigende Preise fĂŒr Importe wegen Huthi-Angriffen
17.01.2024 - 19:07:03
Wenn die EU nicht handele, könne dies negative Auswirkungen auf die europĂ€ische Wirtschaft haben, heiĂt es in dem Vorschlag fĂŒr eine EU-MilitĂ€rmission in der Region, der derzeit von den Mitgliedstaaten beraten wird und ĂŒber den das "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) berichtet.
Konkret warnt der EAD davor, dass die Preise fĂŒr importierte Produkte und Rohstoffe steigen könnten. Auch drohten EngpĂ€sse oder eine erhöhte AbhĂ€ngigkeit bei strategischen GĂŒtern.
Zudem warnen die Diplomaten vor einem Ansehensverlust Europas. Ein Nichthandeln im Roten Meer wĂŒrde die "politische und operative GlaubwĂŒrdigkeit" der EU gegenĂŒber den RegionalmĂ€chten, wichtigen internationalen Akteuren und der Schifffahrtsbranche schwĂ€chen, heiĂt es in dem 20-seitigen Papier. Der EAD schlĂ€gt vor, mindestens drei Fregatten oder Zerstörer fĂŒr mindestens ein Jahr ins Rote Meer zu entsenden. Diese mĂŒssten in der Lage sein, Handelsschiffe vor Angriffen zu schĂŒtzen. "Dieser Schutz wĂŒrde vor allem darin bestehen, die verschiedenen, auf Handelsschiffe gezielten Raketen und Drohnen abzufangen und zu verhindern, dass Schiffe gekapert werden", heiĂt es in dem Papier.


