Ex-CDU-GeneralsekretÀr Peter Tauber trommelt weiter
02.11.2025 - 00:01:00Diese Haltung könne helfen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Einwanderungsgesellschaft zu stĂ€rken. Ein modernes deutsches Leitbild mĂŒsse sich "um das Gemeinsame drehen: um Sprache, Bildung, Rechtsstaat, Demokratie - und um Verantwortung fĂŒreinander", so der Ex-CDU-GeneralsekretĂ€r. Dabei könne man sich am SelbstverstĂ€ndnis PreuĂens orientieren: "Wer dazugehören wollte, konnte es - durch Mitwirkung, nicht durch Abstammung." Der preuĂische Staat habe sich "nicht durch Ethnie, sondern durch Haltung" definiert. Tauber fordert, "Religion und Herkunft weder ĂŒber- noch unterbewerten": "Der Staat schuldet seinen BĂŒrgern gleiche Rechte - und darf im Gegenzug gleiche LoyalitĂ€t erwarten." In aktuellen Debatten sei zu hĂ€ufig Angst der Grundton - Angst vor Wandel, Vielfalt, vor Verlust. "Diese Angst lĂ€hmt uns", so Tauber: "Dabei war Deutschland immer dann stark, wenn es sich verĂ€ndert hat: nach den Katastrophen des 20. Jahrhunderts, nach der Wiedervereinigung, in der europĂ€ischen Integration." Deutschland mĂŒsse seine Vielfalt als StĂ€rke begreifen und gemeinsame Werte in den Vordergrund stellen. Tauber war von 2013 bis 2018 GeneralsekretĂ€r der CDU und von 2018 bis 2021 Parlamentarischer StaatssekretĂ€r im Bundesministerium fĂŒr Verteidigung. Seit einigen Wochen ist er wieder verstĂ€rkt in den Medien prĂ€sent, unter anderem mit Forderungen nach einem anderen Umgang mit der AfD. Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) hat bereits versucht, den VorstoĂ zu stoppen. FĂŒr die CDU sei es "völlig irrelevant", was Peter Tauber sagt.


