Unzufriedenheit, SPD-Vorsitzwahl

Weil sieht breite Unzufriedenheit nach SPD-Vorsitzwahl

27.06.2025 - 22:07:20 | dts-nachrichtenagentur.de

Der frühere niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil hat mit gemischten Gefühlen auf das Wahlergebnis der neuen SPD-Parteivorsitzenden reagiert.

Lars Klingbeil und Bärbel Bas am 27.06.2025 - Foto: über dts Nachrichtenagentur
Lars Klingbeil und Bärbel Bas am 27.06.2025 - Foto: über dts Nachrichtenagentur
"Damit kommt eine breite Unzufriedenheit zum Ausdruck", sagte Weil dem "Tagesspiegel" über das Abschneiden von Lars Klingbeil und fügte hinzu: "Das ist ein Ergebnis, das für Klarheit sorgt." Folgen für die Partei fürchtet Weil daraus allerdings nicht. "Lars Klingbeil hat einen klaren Kurs."

Von den 95 Prozent für Klingbeils Co-Vorsitzende zeigte sich Weil dagegen begeistert. "Bärbel Bas hat mit ihrer Rede heute die Seele der Partei getroffen", sagte der SPD-Politiker. "Das ist ein toller Vertrauensbeweis, der ihr, aber auch der Partei guttun wird." Die ehemalige Innenministerin Nancy Faeser (SPD) ist unterdessen von dem Wahlergebnis von Klingbeil auf dem SPD-Bundesparteitag negativ überrascht. "Das ist ein schlimmes Ergebnis", sagte sie dem "Tagesspiegel" und fügte hinzu: "Ich habe mit einigen Nein-Stimmen gerechnet, aber damit nicht." Mit den Parteitagsdelegierten ging sie hart ins Gericht. "Mich enttäuscht, dass dabei viele nicht die Wirkung für die SPD berücksichtigen", sagte Faeser. Die 95-prozentige Zustimmung für Bärbel Bas bezeichnete Faeser dagegen als "großartiges Ergebnis". Sie freue sich persönlich sehr für Bas.

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