CDU-MinisterprÀsident will Integrationspflicht
28.01.2025 - 00:01:00 | dts-nachrichtenagentur.deWer beispielsweise das Kalifat fordere und sich dafĂŒr einsetze, "der kann hier nicht bleiben. Integration ist in erster Linie auch eine Bringschuld derjenigen, die zu uns kommen, und nicht eine Bringschuld des Staates und seiner BĂŒrger. Diese Bringschuld werden wir deutlich klarer einfordern." Die Frage, ob er das auf Bundesebene fordere, antwortete der hessische MinisterprĂ€sident mit "Ja". Im hessischen Koalitionsvertrag wurde angekĂŒndigt, das Integrationsgesetz einer Revision zu unterziehen und dort konkrete Pflichten aufzunehmen. Dort wird unter anderem die Beherrschung der deutschen Sprache sowie ausreichende Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung sowie der deutschen Geschichte genannt. Auf die Frage, ob Boris Rhein wie der bayrische MinisterprĂ€sident Markus Söder (CSU) eine Koalition mit den GrĂŒnen auf Bundesebene nach der Bundestagswahl ablehne, sagte er: "Als hessischer MinisterprĂ€sident kann ich nur sagen: All das, was wir im ersten Jahr unserer neuen christlich-sozialen Koalition gemacht haben, wĂ€re mit den GrĂŒnen nicht möglich gewesen." Die grĂŒne Geschichte sei vorerst auserzĂ€hlt. Und weiter: "Mit den GrĂŒnen ist derzeit in vielen Punkten keine Realpolitik mehr möglich. AuĂerdem stecken sie mitten in einer massiven GlaubwĂŒrdigkeitskrise mit ihrer Doppelmoral-AffĂ€re in Berlin, aber auch mit einem Parteispendenskandal in Hessen." Vor der Koalition mit der SPD, die seit gut einem Jahr besteht, regierte die CDU in Hessen ein Jahrzehnt mit den GrĂŒnen. Der bayrische MinisterprĂ€sident Markus Söder hatte bereits Anfang des Jahres eine Koalition mit den GrĂŒnen nach der Bundestagswahl mit der Union ausgeschlossen.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.

