Hessischer, MinisterprÀsident

Hessischer MinisterprÀsident bei AfD-Verbotsverfahren skeptisch

19.05.2025 - 00:01:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Der hessische MinisterprÀsident Boris Rhein sieht ein mögliches Verbotsverfahren gegen die AfD skeptisch.

Protest gegen die AfD (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Protest gegen die AfD (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Am Ende muss man verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig sicher sein, dass man sich damit vor dem Bundesverfassungsgericht durchsetzt", sagte er "Ippen-Media". Andernfalls sei der Schaden immens.

"Ich sehe ein Verbotsverfahren skeptisch." Er habe als Innenminister von Hessen das damalige NPD-Verbotsverfahren hautnah miterlebt, und ein Verbotsverfahren sei "eine verdammt komplexe Geschichte". Und weiter: "Wer glaubt, er könnte das Problem durch ein AfD-Verbot schnell lösen, der tĂ€uscht sich. Das ist nicht nur ein komplexer, sondern vor allem ein sehr langer Weg, bis man eine Partei verbieten kann. Deswegen muss man da sehr besonnen rangehen. Schneller sind wir, wenn wir die AfD mit guter Politik klein machen." Außerdem könne man die WĂ€hler der AfD "nicht verbieten, sondern nur zurĂŒckgewinnen mit einer starken und mutigen Politik der Mitte". Die FunktionĂ€re der AfD mĂŒsse man "politisch stellen und bekĂ€mpfen". Auf die Anmerkung, dass das in der Vergangenheit nicht funktioniert habe, sagte Rhein: "Das stimmt - und ist ein VersĂ€umnis der deutschen Politik."

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