CDU will Nationalen Sicherheitsberater einfĂŒhren
04.12.2024 - 16:35:47Das Grundgesetz sehe eine klare Arbeitsteilung vor: FĂŒr den Kriegsfall, also den Zivilschutz, sei der Bund zustĂ€ndig, fĂŒr den Katastrophenschutz seien die LĂ€nder verantwortlich. Geschehen ist nach Ansicht von Schuster auf Bundesebene bislang aber zu wenig. Es gehe dabei nicht nur um SchutzrĂ€ume, sondern auch um Fahrzeuge, Flugzeuge, Warntechnik oder etwa Trinkwassernotversorgung. Es fehle dafĂŒr im Bundeshaushalt das Geld fĂŒr den Etat der Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD). Der CDU-Politiker warf der Bundesregierung auch UntĂ€tigkeit in anderen Sicherheitsfragen vor. Unter den LĂ€ndern herrsche mittlerweile eine einhellige Meinung zur Vorratsdatenspeicherung. Dennoch habe es die Bundesregierung bislang nicht vermocht, nach den Attentaten von Mannheim und Solingen diesen Punkt in ihre Gesetze zur Terrorabwehr aufzunehmen. Die Innenminister beraten mit Faeser in Rheinsberg auĂerdem ĂŒber ein Asylpaket der CDU/CSU-regierten LĂ€nder, der 45 Punkte umfasst. Darin werden unter anderem die befristete Aussetzung des Familiennachzugs fĂŒr subsidiĂ€r SchutzbedĂŒrftige, ZurĂŒckweisungen von Asylbewerbern nach der Drittstaatenregelung und die Erweiterung des Katalogs von sicheren HerkunftslĂ€ndern gefordert.


