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Nordrhein-westfÀlischer Gesundheitsminister will Apotheken stÀrken

10.06.2025 - 05:42:20

Der nordrhein-westfÀlische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann schlÀgt eine Neuverteilung von Aufgaben zwischen Apotheken und Arztpraxen vor.

"Das aktuelle Honorarsystem bedingt, dass Patienten in die Praxis gebeten werden, auch wenn das nicht notwendig wĂ€re", sagte der CDU-Politiker der in Essen erscheinenden "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". So stellte Laumann die Frage, warum ein Bluthochdruckpatient, der seit Jahren die gleiche Pille nehme, jedes Quartal in die Praxis gehen mĂŒsse, um eine Packung fĂŒr drei Monate zu bekommen. Es ginge auch mit einem Jahresrezept. Laumann verwies zudem darauf, dass Apotheker auch heute schon den Blutdruck messen können und die Krankenkassen dafĂŒr zahlten. "Wir sollten den Heilberuf des Apothekers generell breiter denken", betonte Laumann. Apotheken vor Ort seien der einfachste Zugang ins Gesundheitssystem. So könnten Arzt-Patienten-Kontakte reduziert werden.

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