Pro-Kopf-Verschuldung steigt auf 28.164 Euro
28.07.2023 - 08:20:30 | dts-nachrichtenagentur.deWie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Ermittlung der endgĂŒltigen Ergebnisse am Freitag mitteilte, entspricht das einer Pro-Kopf-Verschuldung in Deutschland von 28.164 Euro und damit 244 Euro mehr als Ende 2021. Der Zuwachs kam durch Schuldenanstiege beim Bund und bei den Gemeinden zustande, wĂ€hrend die LĂ€nder und die Sozialversicherung ihre Schulden abbauen konnten.
Trotz RĂŒckgĂ€ngen waren die Schulden pro Kopf in den Stadtstaaten weiterhin am höchsten, wobei sie in Bremen bei 33.264 Euro (2021: 53.834 Euro), in Hamburg bei 17.731 Euro (2021: 19.106 Euro) und in Berlin bei 16.564 Euro (2021: 16.897 Euro) lagen. Zu beachten sei, dass die Stadtstaaten anders als die FlĂ€chenlĂ€nder auch kommunale Aufgaben wahrnehmen, so die Statistiker. Bei den FlĂ€chenlĂ€ndern hatte das Saarland mit 13.651 Euro (2021: 14.811 Euro) erneut die höchste Verschuldung je Einwohner, gefolgt von Schleswig-Holstein mit 11.188 Euro (2021: 11.391 Euro). Am niedrigsten war die Pro-Kopf-Verschuldung im LĂ€ndervergleich wie bereits in den Vorjahren in Sachsen mit 1.352 Euro (2021: 1.554 Euro) und Bayern mit 1.425 Euro (2021: 1.512 Euro). Beide LĂ€nder konnten ihre Verschuldung im Jahr 2022 erheblich abbauen, wobei der prozentuale RĂŒckgang in Sachsen (-12,3 Prozent) deutlich höher ausfiel als in Bayern (-4,5 Prozent), sodass diese beiden LĂ€nder ihre PlĂ€tze im Ranking der Pro-Kopf-Verschuldung tauschten.
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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