MilitÀr

Ausreisen: Kriegsdienstgegner sehen Vorbereitung fĂŒr Wehrpflicht

06.04.2026 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Der politische GeschĂ€ftsfĂŒhrer der "Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen" (DFG-VK), Yannick Kiesel, sieht in der jetzt bekannt gewordenen Regel des Wehrdienstmodernisierungsgesetzes, wonach MĂ€nner zwischen 17 und 45 Jahren fĂŒr lĂ€ngere Auslandsaufenthalte eine Genehmigung der Bundeswehr brauchen, eine Vorbereitung zur WiedereinfĂŒhrung der Wehrpflicht."Wir kritisieren den entsprechenden Paragraphen im Wehrdienstmodernisierungsgesetz auf das SchĂ€rfste", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Bundeswehr-Soldaten (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
"Auch wenn offiziell noch keine Wehrpflicht besteht, zeigt diese Regelung nach Ansicht der DFG-VK deutlich, wohin die politische Entwicklung geht: hin zu mehr Zwang, Kontrolle und Militarisierung der Gesellschaft." Kiesel fĂŒgte hinzu: "Hier wird die Basis fĂŒr eine vollstĂ€ndige Wehrpflicht geschaffen. Wer heute Ausreisen genehmigen lĂ€sst, zieht morgen Menschen zwangsweise ein."

Die DFG-VK gehe jedenfalls fest davon aus, dass in den kommenden Jahren eine sogenannte Bedarfswehrpflicht eingefĂŒhrt werde. In diesem Zusammenhang werde der nun diskutierte Paragraph nicht nur bestehen bleiben, sondern auch verstĂ€rkt zur Anwendung kommen. Man lasse ihn deshalb juristisch prĂŒfen. Die DFG-VK versteht sich als Interessenvertretung der Kriegsdienstverweigerer und betreut diese.

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