Zentralrat der Juden: Kein Ansprechpartner fĂŒr Zwei-Staaten-Lösung
26.10.2023 - 00:00:00Der Chef der MĂŒnchner Sicherheitskonferenz und frĂŒhere UN-Botschafter, Christoph Heusgen, hatte im ZDF gesagt: "Es muss zu einer diplomatischen Lösung kommen." Es gehe zunĂ€chst um die Befreiung aller von der Terrormiliz Hamas in den Gazastreifen verschleppten Geiseln. Danach mĂŒsse man "zurĂŒckkehren zur Zwei-Staaten-Lösung, die geltendes Recht ist". Ăhnlich wie Schuster Ă€uĂerte sich der frĂŒhere CDU-Vorsitzende Armin Laschet. Er sagte dem RND: "Eine Zwei-Staaten-Lösung ist nach wie vor wĂŒnschenswert. Aber wer sollen die Akteure im Gazastreifen sein? Wo sind die friedlichen, demokratischen KrĂ€fte?" Man mĂŒsse die gesamte Struktur der Hamas zerschlagen. Sie sei nicht nur eine Gefahr fĂŒr Israel, sondern auch fĂŒr die PalĂ€stinenser, die die Leidtragenden der Terror-Herrschaft seien und auch fĂŒr die arabischen Nachbarstaaten und den Westen. Er unterstĂŒtzte den "sehr guten Vorschlag" von Frankreichs PrĂ€sident Emmanuel Macron, eine internationale militĂ€rische Allianz gegen die Hamas zu grĂŒnden wie zuvor gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat". Nach diesem Krieg ist es wĂŒnschenswert, dass Netanjahu die jetzige Notstandsregierung mit den KrĂ€ften der Opposition fortfĂŒhrt und die rechten Hardliner rauswirft.


