HandwerksprÀsident hofft auf wenig Regierungsstreit
14.05.2025 - 21:09:41
"Die neue Regierung sollte lieber zunÀchst konkrete Punkte aus dem Koalitionsvertrag umsetzen, bei denen Einigkeit herrscht, statt schon die nÀchste Sau durchs Dorf zu jagen auf Politikfeldern, die strittig sind", sagte Dittrich dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe).
Bei der Höhe des Mindestlohns, in der Renten- und Migrationspolitik oder beim Umgang mit der Linkspartei hatten sich schon Differenzen zwischen Union und SPD gezeigt. So schlug Arbeitsministerin BÀrbel Bas (SPD) vor, auch Beamte, Abgeordnete und SelbststÀndige in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen.
Eine solche ErwerbstÀtigenversicherung findet sich zwar im SPD-Wahlprogramm, nicht aber im Koalitionsvertrag.
Auch deshalb Ă€uĂerte Dittrich UnverstĂ€ndnis ĂŒber den Vorschlag. "Als Arbeitsministerin ist Frau Bas nicht nur den SPD-Mitgliedern verpflichtet, sondern sie muss in erster Linie an das groĂe Ganze denken und staatspolitische Verantwortung ĂŒbernehmen", sagte der HandwerksprĂ€sident.


