Reederverband will stÀrkeren militÀrischen Schutz im Roten Meer
12.01.2024 - 15:10:01"Wir erkennen die militĂ€rischen BemĂŒhungen der KoalitionsstreitkrĂ€fte an, um die Freiheit und Sicherheit der Schifffahrt in internationalen GewĂ€ssern zu gewĂ€hrleisten", sagte der VDR-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer im Hinblick auf die LuftschlĂ€ge gegen die Huthi-Miliz unter FĂŒhrung der USA und GroĂbritanniens. "Angesichts der kritischen Lage im Roten Meer drĂ€ngt der VDR darauf, dass auch Deutschland dem Schutz von Handelsschiffen und der wichtigen Handelsroute durch das Rote Meer höchste PrioritĂ€t einrĂ€umt und sich in enger Abstimmung mit den EU-Partnern und der Nato nach Möglichkeit auch aktiv an der Schutzmission `Operation Prosperity Guardian` fĂŒr die Handelsschifffahrt in der Region beteiligt." Die USA und GroĂbritannien haben Angriffe gegen die Huthi-Rebellen im Jemen geflogen, wie US-PrĂ€sident Joe Biden am Donnerstag (US-Ortszeit) bestĂ€tigte. Er nannte neben GroĂbritannien auch Australien, Bahrain, Kanada und die Niederlande als an der MilitĂ€raktion beteiligte Staaten. Die Angriffe erfolgten durch Kampfflugzeuge und Tomahawk-Raketen. Mehr als ein Dutzend Huthi-Ziele seien von Raketen beschossen worden, hieĂ es. Der Huthi-Konflikt im Jemen dauert schon seit Jahren an, seit 2015 fĂŒhrt eine von Saudi-Arabien gefĂŒhrte, aber von den USA unterstĂŒtzte Koalition Krieg gegen die Rebellen. Erst in den letzten Tagen hatte Deutschland seine jahrelange Blockade von MilitĂ€rhilfen fĂŒr Saudi-Arabien aufgegeben.


