Verkehrsverband mahnt zĂŒgige Entscheidung beim Deutschlandticket an
31.08.2024 - 01:00:00Der VDV hatte bereits mehr Geld gefordert. Die bisherigen drei Milliarden Euro pro Jahr wĂŒrden nicht ausreichen. Nötig sei "weit mehr", sagte Wortmann. Und dann rede man ohnehin nur ĂŒber den Erhalt des bisherigen Angebots. "Von der MobilitĂ€tswende haben sich Bund und LĂ€nder mit ihren finanzpolitischen Entscheidungen de facto verabschiedet. Von Ausbau kann keine Rede mehr sein", kritisierte der VerbandsprĂ€sident. Zuletzt hatte Hessens Verkehrsminister Kaweh Mansoori (SPD) vorgeschlagen, die kĂŒnftige Preisentwicklung des Tickets an einen Index zu koppeln. Auch der VDV hatte sich in der Vergangenheit so positioniert. Dadurch könne laut VDV auch das Vertrauen der Kunden gestĂ€rkt werden, Verkehrsunternehmen erhielten Planungssicherheit und könnten daran arbeiten, das Tarifsystem zu verschlanken und Kosten zu senken. Am Ende mĂŒsse die Politik von Bund und LĂ€ndern entscheiden, welcher Preis den Kunden abverlangt werde und "welchen Anteil sie aus ihren Haushalten finanzieren wollen", sagte Wortmann weiter. Er erwarte, dass die Politik diese Entscheidung treffe.


