VZBV, Planungssicherheit

VZBV beklagt fehlende Planungssicherheit bei Deutschlandticket

07.11.2023 - 09:46:02

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) hat sich unzufrieden mit den BeschlĂŒssen der Bund-LĂ€nder-Runde im Kanzleramt zum Deutschlandticket gezeigt.

"Das Gezerre um die Finanzierung des Deutschlandtickets geht in die nÀchste Runde", sagte VZBV-Chefin Ramona Pop am Dienstag. Bund und LÀnder hÀtten es versÀumt, Verbrauchern Planungssicherheit zu geben.

Stattdessen mĂŒssten sie nun mit Preiserhöhungen rechnen. "Das macht das Deutschlandticket weder attraktiver noch verlĂ€sslicher", so Pop. "49 Euro sind fĂŒr viele Menschen bereits die Schmerzgrenze. Eine Anhebung des Preises gefĂ€hrdet die Akzeptanz des Deutschlandtickets." Nach dem Beschluss der MPK sollen nicht verbrauchte Mittel aus diesem Jahr im kommenden Jahr zum Ausgleich finanzieller Nachteile bei den Verkehrsunternehmen eingesetzt werden; die weitere Finanzierung soll erst 2024 geklĂ€rt werden. Im Gegensatz zum VZBV verteidigte Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) den Beschluss der MPK: "Er bekrĂ€ftigt noch einmal das im vergangenen Jahr vereinbarte Finanzkonzept und zeigt, dass die von den LĂ€ndern losgetretene Debatte ĂŒber die Finanzierung des Deutschlandtickets vollkommen ĂŒberflĂŒssig war." Wissing rief die Landesverkehrsminister auf, "sachlich am Erfolg des Deutschlandtickets zu arbeiten" und aufzuhören, es "ohne Not infrage zu stellen".

@ dts-nachrichtenagentur.de