Bundesliga, Deutschland

Bittere Bayer-Pleite gegen VfB - Remis bei Fischer-Rückkehr

10.01.2026 - 20:23:34 | dpa.de

Der VfB Stuttgart demontiert Bayer Leverkusen. Die Werkself kassiert eine böse Heimklatsche. Zuvor gibt es zwei Remis - eines davon bei Urs Fischers Berlin-Rückkehr. Der HSV verliert im Breisgau.

  • Die Stuttgarter führen Bayer eine bittere Niederlage zu. - Bild: Federico Gambarini/dpa
    Die Stuttgarter führen Bayer eine bittere Niederlage zu. - Bild: Federico Gambarini/dpa
  • Marvin Pieringer gelang ein Traumtor. - Bild: Harry Langer/dpa
    Marvin Pieringer gelang ein Traumtor. - Bild: Harry Langer/dpa
  • Trafen beide für Mainz: Nadiem Amiri und Benedict Hollerbach - Bild: Soeren Stache/dpa
    Trafen beide für Mainz: Nadiem Amiri und Benedict Hollerbach - Bild: Soeren Stache/dpa
  • Hamburgs Nicolas Capaldo im Zweikampf mit Vincenzo Grifo. - Bild: Silas Stein/dpa
    Hamburgs Nicolas Capaldo im Zweikampf mit Vincenzo Grifo. - Bild: Silas Stein/dpa
Die Stuttgarter führen Bayer eine bittere Niederlage zu. - Bild: Federico Gambarini/dpa Marvin Pieringer gelang ein Traumtor. - Bild: Harry Langer/dpa Trafen beide für Mainz: Nadiem Amiri und Benedict Hollerbach - Bild: Soeren Stache/dpa Hamburgs Nicolas Capaldo im Zweikampf mit Vincenzo Grifo. - Bild: Silas Stein/dpa

Ex-Meister Bayer 04 Leverkusen hat vom VfB Stuttgart eine böse Klatsche bekommen. Die Werkself verlor das Verfolgerduell vor heimischer Kulisse mit 1:4 (0:4). Es war der erste Sieg der Schwaben gegen Leverkusen nach 15 Versuchen. In der Tabelle der Fußball-Bundesliga schloss die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß als neuer Fünfter zu den punktgleichen Leverkusenern (4.) auf. 

Fischer verpasst Sieg mit neuem Club in der Ex-Heimat

Vor dem Topspiel am Abend hatte Urs Fischer bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte mit Schlusslicht FSV Mainz 05 einen Big Point im Abstiegskampf verpasst. Der Schweizer Coach, der Union Berlin einst von der 2. Liga in die Champions League geführt hatte, musste sich mit seinem neuen Club trotz 2:0-Führung mit einem 2:2 (1:0) in Köpenick begnügen. Damit warten die Mainzer weiter auf ihren ersten Erfolg in der Fußball-Bundesliga seit fast vier Monaten.

Nur einen Punkt im Kampf um den Ligaverbleib sammelte der 1. FC Heidenheim, der beim 2:2 (2:1) gegen Aufsteiger 1. FC Köln zweimal eine Führung verspielte. Damit bleiben auch die Rheinländer nach dem siebten Spiel in Serie ohne Sieg in der gefährdeten Zone. Das gilt auch für Mitaufsteiger Hamburger SV, der beim SC Freiburg 1:2 (0:0) verlor.

Zwei Spiele mussten vorher abgesagt werden

Die Mainzer lagen durch Tore von Nadiem Amiri (30.) und dem Ex-Berliner Benedict Hollerbach (69.) bereits 2:0 in Führung, doch Woo-Yeong Jeong (77.) und Marin Ljubicic (86.) sicherten den Gastgebern noch einen Punkt. Mainz liegt damit drei Punkte hinter Heidenheim und dem FC St. Pauli. 

Die Hamburger hatten am Samstag unfreiwillig Pause, weil das Spiel gegen RB Leipzig wegen des Schneechaos im Norden abgesagt wurde. Gleiches galt für die Partie zwischen Werder Bremen und der TSG 1899 Hoffenheim. Am Freitag hatten sich zum Auftakt des 16. Spieltages Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund 3:3 (1:1) getrennt.

Mit dem guten Omen wurde es nichts für Leverkusen: In den vergangenen drei Jahren war die Bayer-Elf stets mit einem Sieg ins neue Jahr gestartet. Nach nur sieben Minuten lagen die Gastgeber diesmal aber bereits zurück durch einen Treffer von Jamie Leweling. Maximilian Mittelstädt (29./Foulelfmeter), erneut Leweling (45.) und Deniz Undav (45.+2) machten die Demontage noch vor der Pause perfekt. Mehr als der Anschlusstreffer durch Alejandro Grimaldo (66.) war für Bayer nicht drin. 

Spektakel in Heidenheim

In Heidenheim schossen Marvin Pieringer mit einem traumhaften Fallrückzieher (15.) und Julian Niehues (26.) die Gastgeber zweimal in Führung. Doch der FC kam durch Tore von Eric Martel (18.) und dem eingewechselten Jungstar Said El Mala (48.) jeweils zurück. Vor dem Spiel hatte es bei den Kölnern noch Unruhe gegeben, weil Luca Waldschmidt und Florian Kainz aus dem Kader gestrichen worden waren.

Elfmeter sorgt für die Wende

Der HSV war in Freiburg durch ein Tor von Luka Vuskovic in Führung gegangen (48.), doch die Freude währte nicht lange. Nach einem Foul von Daniel Elfadli, der dafür auch noch die Gelb-Rote Karte sah (51.), gab es Elfmeter für die Gastgeber. Vincenzo Grifo war wie gewohnt zur Stelle (53.). Für den Freiburger Sieg sorgte Igor Matanovic (83.).

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