SPD-Politiker Roth fordert 180-Grad-Kehrtwende in Iran-Politik
15.04.2024 - 16:07:45 | dts-nachrichtenagentur.de"Das bedeutet fĂŒr mich erstens, dass wir endlich die Revolutionsgarden auf die Terrorliste setzen, dass wir auch die finanzielle Grundlage dieses Terrorregimes beschrĂ€nken. Zweitens, dass wir zu noch schĂ€rferen Wirtschaftssanktionen kommen. Ăber den Handel verdient Iran nach wie vor Geld, um dann auch Waffen zu bezahlen, die man braucht, um beispielsweise das Existenzrecht Israels immer wieder auch anzugreifen." Jenseits der internationalen BemĂŒhungen mĂŒsse auch in Deutschland hĂ€rter gegen das Regime in Teheran durchgegriffen werden, forderte Roth. Indirekt bezog sich der SPD-Politiker dabei auch auf das Islamische Zentrum Hamburg. "Hier in Deutschland mĂŒssen regimetreue Organisationen - wie zum Beispiel das in Hamburg - endlich geschlossen werden. Wir mĂŒssen ein klares Signal setzen, dass wir diesen Mullah-Terror in Deutschland, in Europa nicht akzeptieren." Roth nahm BundesprĂ€sident Frank-Walter Steinmeier und Ex-AuĂenminister Sigmar Gabriel in Schutz, die sich in der Vergangenheit iranfreundlich verhalten und geĂ€uĂert hatten. "Das war nicht die Politik der SPD, das war die Politik der Bundesregierung, das war die Politik der Vereinigten Staaten von Amerika, das war die Politik der EuropĂ€ischen Union. Ja, wir haben uns zu lange von diesen Mullahs etwas vormachen lassen." Auch er selbst habe damals auf Diplomatie gesetzt, rĂ€umte Roth ein: "Auch ich bin als Staatsminister von Frau Merkel - von der damaligen Bundeskanzlerin - mehr oder weniger gezwungen worden, nach Teheran zu reisen", so Roth, weil man "darauf hoffte, dass es zu einer Politik der Entspannung kommt, dass es zu einer Politik der Kooperation kommt. Aber das hat sich alles zerschlagen. Und deshalb ist es hoffentlich nicht zu spĂ€t, jetzt eben eine 180-Grad-Kehrtwende vorzunehmen, um Israel zu schĂŒtzen. Auch, um vor allem den Iran zu isolieren, um noch enger auch mit den vernĂŒnftigen arabischen Staaten in der Region zu kooperieren, die jetzt ja beispielsweise auch Israel verteidigt haben. Wenn ich mal an Jordanien denke."
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