PKGr-Chef will Freiheitsrechte von Extremisten einschrÀnken
Veröffentlicht am: 27.07.2026 um 06:42 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de"Freiheitsrechte von gerichtsbekannten Extremisten und Islamisten dĂŒrfen auf allen staatlichen und behördlichen Ebenen spĂ€testens dann nicht lĂ€nger ĂŒberhöht werden, wenn Leib und Leben von Menschen gefĂ€hrdet sind", so Henrichmann. Ein entschlossenes Vorgehen gegen GefĂ€hrder sei unerlĂ€sslich. "Die preuĂische Pickelhaube gehört abgelegt. Wir mĂŒssen vor die Welle kommen", sagte er. "Denn GroĂveranstaltungen stehen im Fokus islamistischer GefĂ€hrder."
Auch der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Alexander Throm (CDU), fordert einen hĂ€rteren Kurs. "Diese schreckliche Tat ermahnt alle in Justiz und Sicherheitsbehörden, die Gefahr des Islamismus noch ernster zu nehmen", sagte er dem "Handelsblatt". Islamismus sei "ein extremer Fanatismus mit hohem Gewaltpotenzial gegen Menschen in der westlichen Welt". Deshalb dĂŒrfe es "bei Personen, die dieser Ideologie anhĂ€ngen, keinerlei Nachsicht geben". Das mĂŒsse sich insbesondere "bei Haft, Sicherungsverwahrung und Abschiebehaft konsequent" widerspiegeln. "Es muss gelten: im Zweifel fĂŒr die Sicherheit der Bevölkerung."
Henrichmann verwies auf die geplante Reform der Nachrichtendienstgesetzgebung mit besseren und zeitgemĂ€Ăen Befugnissen. "Dazu gehören ein reibungsloser Datenaustausch zwischen Sicherheitsbehörden, eine erstklassige Datenanalyse und eine angemessene Datenbevorratung", sagte er. Nachrichtendienstliche Erkenntnisse ĂŒber terroristische GefĂ€hrder mĂŒssten zudem ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum ausgewertet werden, um Netzwerke besser erkennen zu können.
